Montag, 22. November 2010

22. November: Back in LA


Die Fahrräder sind auseinandergebaut und verpackt, die Taschen gepackt, der Flug gecheckt - nur noch 1 Mal schlafen und dann gehts nach Hause! Hoffentlich klappt alles: Fahrräder ordnungsgemäß verpackt, Gepäck vorschriftsmäßig, vielleicht doch noch ein Platz in der 1. Reihe?, Fahrräder in die Gepäckaufbewahrung im Frankfurter Flughafen geben, Anschlußzug in Frankfurt erwischen...! Es wird noch aufregend, aber wir haben es ja nicht anders gewollt!

21. November: Zu Besuch


Im strömenden Regen sind wir heute nach Laguna Beach gefahren, um Ulla und Paul, die wir damals - mitte September - im Hoh Rain Forest kennen gelernt haben, zu besuchen. Ein wunderschönes Haus, eine fantastische Aussicht und zwei liebe, warmherzige Menschen, bei denen wir uns sehr wohl gefühlt haben. Ein paar Stunden am Strand, ein Cheesecake für 9,00 $ und ein sehr lustiger Abend bei Margeritas und Domino - kurz und gut, wir haben es uns gut gehen lassen und hatten viel Spaß.




Samstag, 20. November 2010

20. November: Regen in der Wüste

Extase beim Jeepfahren
Da sagt noch einer, in der Wüste regnet es nie..! Wir haben es mit eigenen Augen gesehen - zum Glück hatten wir schon alles eingepackt und saßen im warmen und trockenen Auto. Eine stürmische Nacht, Frühstück mit eiskalten Fingern, schwarze Wolken am Horizont und plötzlich fällt der Abschied gar nicht mehr so schwer.


Nun sitzen wir am späten Abend bei Licht und porentief rein im Motel Nahe LA und geniessen auch mal wieder die Vorzüge der technischen Errungenschaften der zivilisierten Welt. 3 riesige Kartons toppen unseren Wust an Taschen und Tüten im Jeep und warten darauf zu zwei hervorragenden - den strengen Augen der Quantasmitarbeiter standhaltenden - Fahrradkartons verwandelt zu werden. Unser Flug scheint planmäßig zu gehen und die Flugangst pendelt sich Dank der Terrorwarnungen auf recht hohem Niveau ein. Wir freuen uns auf zu Hause!

19. November: Lost Palms Oasis

In diese tolle Oase führte uns unsere heutige Wanderung durch die Colorado Desert. Und wieder sind wir schwer begeistert, wieviele Pflanzen und Tiere sich unter diesen Bedingungen wohl zu fühlen scheinen.

Das Wetter wird langsam auch hier herbstlich - es ist merklich kühler, partly cloudy und ziemlich windig. Lagerfeuerromantik mag da leider nicht aufkommen. Leider müssen wir morgen hier weg - es gibt noch viel zu organisieren und erledigen und wir lechzen nach einer warmen Dusche und Licht nach 17.00 Uhr!


18. November: Der verlorene Hut


Ein weiterer herrlicher Tag im Joshua Tree NP. Heute zieht es uns ins Wonderland of Rocks. Timon hat trotz 12 Stunden Schlaf nicht die beste Laune und weckt den halben Campingplatz mit seiner lautstarken Abneigung gegen das Marmeladenbrot. Bei einem leckeren Sandkuchen vertragen wir uns aber wieder - und dass der halbe Platz wach ist schadet ja nicht, denn zum Schlafen sind die Tageslichtstunden eh viel zu Schade!


Über endlose Sandwege wandern wir in einen grandíosen Canyon und stolpern fast über eine Tarantula (siehe Foto ). Zum Glück sind die eher lahm und absolut ungefährlich...!



Timon ist heute ne faule Socke und läßt sich schleppen - dabei geht sein geliebter Sonnenhut verloren. Da wir nur den einen haben muss einer zurück und ihn suchen! Wir planen schon, wann ein Suchtrupp losgeschickt werden soll und mit einer Notration Wasser mache ich mich auf den Weg!

Zum Glück finde ich den Hut nach wenigen hundert Metern!

Es gefällt uns hier einfach zu gut und wir könnten ewig bleiben. Leider gibt es kein Wasser (d.h. auch keine Dusche, kein Wasserkran etc.) und unsere Wasserkanister sind begrenzt und da war ja noch was....! Achja, am 23., geht ja unser Flug nach Hause - und da gibts noch dies und das zu organisieren...und dann freuen wir uns darauf, euch in die Arme zu schließen!






17. November: 3 Wanderungen an einem Tag


Die Sonne lacht auch weiterhin vom strahlend blauen Himmel, die Temperaturen halten sich aber trotzdem noch in Grenzen: Tags schwitzen wir bei 30 ° C in der Sonne, sobald die Sonne unter gegangen ist (ab 5 Uhr) wirds kalt. Wir erklimmen einen kleinen Berg um die Panoramaaussicht zu geniessen und wandern dann noch 2 kurze Trails durch eine skurile Felslandschaft. Timon wandert tapfer min. 3 Kilometer und hat riesen Spass dabei. Unglaublich was hier in der Steinwüste wachsen und überleben kann. Jede Menge Yucca-Palmen, Wacholder, ausgedörrte Büsche und sogar kleine Blumen wachsen hier. Von den Tieren, die hier so leben sehen wir allerdings (zum Glück?) nichts. Außer Hasen, Wüstenratten, Eidechsen, Käfern und Vögeln haben wir noch nichts gesichtet - dabei gibt es hier 6 verschiedene Klapperschlangenarten, Füchse, Coyoten, Schildkröten und Tarantulas. Die Coyoten hören wir Nachts in der Ferne rufen - ansonsten herrscht absolute Stille!



16. November: Wir sind begeistert


Nach einer morgendlichen Dusche unterm Rasensprenger haben wir endlich unser Zelt in diesem fantastischen Nationalpark aufgebaut und sind absolut begeistert! Jumbo Rock heisst der Campground und der Name ist Programm! Zwischen riesigen Felsen aus erkalteter Lava und Joshua Tree Bäumen liegen die Zeltplätze - drum herum die Moave Wüste, oben drüber ein strahlend blauer Himmel und ansonsten hören und sehen wir nichts! Ein Traum! Für Timon gibts jede Menge Sand um Sandkuchen zu backen und wir geniessen den Abend am Lagerfeuer unter einem tollen Sternenhimmel.



15. November: LA - eine Stadt so groß wie das Ruhrgebiet


Eine unglaublich riesige, volle, laute Stadt - hinter unseren super schallisolierten Hotelflughafenfenstern haben wir davon nicht viel mitbekommen - aber irgendwann mussten wir uns dann doch raustrauen. Einen Mietwagen haben wir Nachts per Internet bestellt, die Räder dürfen wir dank Richards Charme im Radisson stehen lassen (eine langwierige Verhandlungssache bis in die höchste Hierarchieebene - nun stehen sie ((und auch die von Frauke und Marion...)) im Keller der Security...) und nichts wie weg aus der Stadt...! Ist natürlich bei der Grösse leichter gesagt als getan - den Weg zu finden ist zum Glück kein Problem, einen Supermarkt, um uns für die nächsten Tage im Joshua Tree NP einzudecken dagegen gar nicht so easy - eine Stunde kurven wir rum, bis wir trotz Nachfragens endlich eine adäquate Einkaufsmöglichkeit entdecken. Da bleibt nur noch Zeit den nächsten Campingplatz in Yucaipa anzusteuern... ! Hier finden wir endlich die langersehnte Ruhe und geniessen sie...!

Montag, 15. November 2010

14. November: Zu heiss, zu voll, zu laut - Los Angeles - just arrived


Da haben wir es doch tatsächlich geschafft - hier sitzen wir in der 8. Etage des Radisson-Hotels am Flughafen von La und schauen den Flugzeugen beim landen zu. Nachdem wir zum Glück heute morgen einige Meilen auf wegen eines Marathons gesperrter Strasse zurücklegen konnten, haben wir endlose Kilometer an Malibu-, Santa Monica- und Venicebeach zurückgelegt - zusammen mit grob geschätzt 1 Millionen anderer Radler (so viele Radler haben wir ind en ganzen 7 Monaten unserer reise nicht angetroffen), Jogger, Walker etc. Venicebeach war wie im Fernsehen-nur besser! Wir hatten den Eindruck, es müsse wohl jeder Einwohner Los Angeles am Strand sein, um sich körperlich zu ertüchtigen, sein abgedrehtes Outfit zu präsentieren, Smoothies zu konsumieren, Muskeln spielen zu lassen oder sich einfach in der Sonne braten zu lassen. Wohl 100 x die Frage: Woher? Wohin? Wie Weit? - macht irgendwann auch keinen Spass mehr! Fazit: ein ereignisreicher Tag - aber zu heiss, zu laut, zu voll!


13. November: Gestrickte Mütze und Picknick unter Raketen


Heute Morgen hat Timon von einer netten Dame eine selbstgetsrickte Mütze (Maßgeschneidert) geschenkt bekommen - für das kalte Deutschland. Süss!


Nun sitzen wir am Rande der AirBase unter "alten" Raketen und Kampfflugzeugen und suchen Schutz vor der Sonne. Ein paar Kilometer trennen uns noch von ein paar spielenden Delfinen, einem Campingplatz mit Lagerfeuer und einem Doppelsixpack Pabst Blue Ribbon Beer.
 

12. November: RV-Kolonnen und alte Bekannte


Wie sollte es anders sein - blauer Himmel über Südkalifornien. Die bergigen Strecken scheinen wir hinter uns zu haben,der Wind ist unser Freund und so rollt es sich herrlich Richtung LA. Leider haben wir den Freeway als unseren ständigen Begleiter zur Seite (selbst der ausgewählte Campground hat den Charme von Camping in Hamm-Uentrop) und so radeln wir noch im Restlicht bis zum nächsten State-Park! Dort treffen wir die Beiden deutschen Mädels von "damals" wieder und wieder müssen 2 Flaschen Rotwein dran glauben und wir wärmen uns bis Nachts um 1.00 Uhr am Lagerfeuer.

Vom Meer haben wir trotz der Küstennahe Strasse zum Teil nicht viel gesehen - ein RV (Oversize-Wohnwagen) reiht sich an den Anderen - sonnenhungrige Retirementler (Rentner) sitzen in Reih und Glied und starren aufs Meer oder auf die Betonmauer, die die Strasse vom Strand trennt.
 





Donnerstag, 11. November 2010

11. November: Spätherbst in Kalifornien



Blauer Himmel, Sonne, angenehme Temperaturen, Palmen, Strand, Cafès - wenn wir in Deutschland einen Sommer hätten, wie die Californier ihren Winter - wir würden uns glücklch schätzen. Wir jedenfalls haben heute einen herrlichen Tag in der wunderschönen Stadt Santa Barbara verbracht und das gute Wetter am Hafen, auf dem Spielplatz, auf dem Pier und in den belebten Strassen genossen!






10. November: Der kürzeste Weg geht über die Berge


Wieder ein Tip - diesmal von einem Cappuccinoverkäufer - nicht "außenrum" über recht viel befahrene Strassen, sondern eine stille, kleine Strasse - ohne Autos, ohne Asphalt und sehr, sehr steil und das ziemlich lange! Harte Arbeit, aber es hat sich gelohnt...! Nun zelten wir erstmals unter Palmen!