Sonntag, 26. Dezember 2010

26. Dezember: Ein Bad im Pazifik


wieder ein herrlicher Radeltag. Die Sonne lacht uns vom strahlend blauen Himmel, der Wind kommt von hinten und wir radeln wieder der Ostküste entgegen. Gerade recht zur Mittagspause erreichen wir Opohe, wo es einen tollen Strand und einen Spielplatz voll Kinder gibt. Endlich kommen wir zu unserem lang verdienten Bad im Pazifik-das Wasser ist herrlich, nur Timon zieht es vor, Sandkuchen zu backen. Die Küste ist gesäumt von "christmas Trees", die um diese Jahreszeit wunderschön Blühen. Immer wieder haben wir Ausblick auf "White Island", ein Vulkanberg, aus dessen Krater immer wieder Qualmwolken aufsteigen. Leider gibt unser Budget einen Ausflug dorthin nicht her - und auf eigene Faust kann man die tolle Insel nicht erkunden.

Nun campen wir in Opotiki und machen uns Morgen früh auf, um das East Cape zu umrunden!

25. Dezember: Endlich wieder pedalers paradies...


...wir haben einen herrlichen Weihnachtstag genossen - zunehmend sonnig, Rückenwind, mehr runter als hoch, weihnachtlich wenig Verkehr auf wunderschöner Strecke, Abends ein riesiger Pool mit heissem Wasser und zum Nachtisch christmas-pudding - Herz was willst du mehr!



24. Dezember: Es Weihnachtet...


irgendwie nicht so richtig...! Aber wir haben uns große Mühe gegeben. uns einen schönen Tag gemacht und Abends unser Zimmerchen abgedunkelt, selbstgebastelte Kerzenhalter aufgebaut, Spekulatius gegessen, Weihnachtslieder gesungen und Timon Geschenke auspacken lassen. Er war schwer begeistert vom Lego (natürlich...!), der Kiwi mußte gleich mit ins Bett und das Buch gelesen werden. Uns fehlt unglaublich unsere Familie...!




Donnerstag, 23. Dezember 2010

23. Dezember.: Tewhakarewarewatangaoteopetauaawahiao


Das ist der Name des kleinen Maoridorfes am südlichen Stadtrand Rotoruas - kurz Wakarewarewa. Das Dorf wird noch ganz normal bewohnt - man kann aber als Touri ganz nett einen Einblick in das kulturelle Leben gewinnen - wie sie tanzen und singen und wie wie sich die vulkanischen Aktivitäten zu nutzen machen!

Normal sind wir ja nicht so die Touries, die sich jeden Touristischen Highlight anschauen müssen - aber das hat uns echt gut gefallen...! Timon fand die Darstellung des Kriegtanzens, bei dem die Maorikrieger, die Augen rollen, die Zunge weit rausstrecken und sich auf Beine, Brust und Hintern schlagen eher etwas erschreckend. Ansonsten einfach fantastisch, wie die Maoris die heissenQuellen und Mudpools als Kochtopf, Schnullersterilisation, Heizung, und als Heilmittel nutzen. Dabei dampft und brodelt es aus jedem Garten...! Nebenbei hatten wir noch einen tollen Ausblick auf Neuseelands berühmtesten Geyesier!

Achja - und den ganzen Tag Sonnenschein - das hatten wir schon lange nicht mehr! Abends hat Richard dann noch Steaks auf den Grill geschmissen - wie Urlaub...!








Mittwoch, 22. Dezember 2010

22.Dezember: das smoothe Kinderprogramm...


...bestand heute aus neuseeländischen Tierpark inkl. Kiwi, der Wappenvogel Neuseelands, der vom Aussterben bedroht ist, Tuatara (ein fauler Gecko, der nur einmal in der Stunde atmet und sich auch sonst für alles viel Zeit läßt), vielen Enten, Forellen, Papageien, Hühnern und einem Kuna-Kuna-Schwein...! Timon hats gefallen...uns auch...aber diesen niedlichen Park für 24 $ Eintritt pP ein Muss für jeden Rotorua-Besucher zu deklarieren ist vielleicht doch etwas übertrieben...? Dafür haben wir dort den besten Brownie unseres Lebens gegessen...! Eine anschließende Wanderung zu den Riesenschaukeln (mit bis zu 160 km/h) und den Riesensommerrutschen (Luge) musste leider entfallen - es gab keinen Weg bzw. Strasse hinauf - wer hin will muss 24 $ für die Gondel bezahlen...!



21. Dezember: Hier stinkts


Und das liegt nicht am chili sin carne, welches wir gestern Abend gegessen haben. Wir sind heute in Rotorua angekommen, wo wir unser "Deluxe"-Domizil für die nächsten 4 Tage bezogen haben. Anbetracht der derzeitigen Wetterlage und dem Wetterbericht für Weihnachten haben wir doch ein festes Dach über dem Kopf vorgezogen - und nach den alles andere als schönen Hostels, die wir in den lezten 2 Tagen besucht haben wollten wir für Weihnachten doch etwas zum Wohlfühlen...! Die Stadt blubbert und qualmt aus allen Ecken und Kanten und daher stinkt es ziemlich nach faulen Eiern! Verrückt, dass in manchen Vorgärten Meter lange Rohre aus dem Boden ragen, aus denen es zischt und dampft, wie aus einem Dampfkochtopf. Auf dem Lake Rotorua schwimmen schwarze Schwäne und die Möwen gehen auch schon mal gerne zum Angriff über.

Es gibt jede Menge Angebote, um das Adrenalin zum kochen zu bringen - einmal, wenn man raftet, bungejumpt, slegded, skydived, luged, jetboated, zorbed (in einer riesen Kugel den Berg runterkugeln), etc. und einmal, wenn man hinterher die Kreditenkartenabrechnung bekommt.

Wir werden uns mit dem smoothen Kinderprogramm begnügen...!

20. Dezember: auf der Suche...


Auf einer Kiwiplantage
 So kann es auch gehen...! Ist es doch eigentlich sehr einfach hier Abends eine Möglichkeit zum Übernachten zu finden, haben wir uns heute sehr schwer getan. Als Zielort hatten  wir uns Te Puke ausgewählt, unser Radreiseführer hat uns alle Möglichkeiten versprochen. Dann kam eins zum Anderen. Der sogenannte "Holidaypark" stellte sich als heruntergewirtschaftete Billigunterkunft heraus, bei der sich ein alter, verrosteter Wohnwagen an den den anderen reihte. Da es regnete, war campen eh nicht unsere erste Wahl. Daher haen wir uns auf die Suche nach dem backpacker gemacht welches natürlich am anderen Ende der Stadt (eine sehr kleine Stadt...) lag. Auch dies total uselig und der Manager teilte uns mit: sorry, only for backpacker (definition?). Noch waren wir guter Dinge, denn auf dem Weg hatrten wir eine recht ordentlich aussehende Logde gesehen - die stellte sich als Altersheim heraus! Aber -blieb ja noich das Motel - also wieder zurück zum Anfang der Stadt ... leider alles voll. Da standen wir nun im Nieselregen. Zum Glück war es noch nicht spät und Timon sehr geduldig. Dank der Hilfe Moteldame haben wir ein Motel 10 km weiter gefunden -eigentlich eine Nummer zu groß für uns aber wenn man nicht die Wahl hat...! Angeblich hatten wir glück das letzte Zimmer bekommen zu haben...wir haben den ganzen Abend fast niemanden gesehen oder gehört...!

19. Dezember: Die Hoffnung stirbt zuletzt


Leider ein weiterer Regentag - nachdem wir viel zu viel Zeit damit verbracht haben, uns etwas nettes und trockenes für Weihnachten zu buchen (wir wollen schließlich nicht an Weihnachten in einem menschenleeren und zugigen Hostel sitzen oder gar bei Regen im Zelt hocken), sind wir Nachmittags noch ein Stück mit dem Rad gefahren. Wir sind aber nicht weit gekommen, denn es hat so geplästert, dass wir um die Sicht der Autofahrer (und damit um unsere Sicherheit) gefürchtet haben. Nun sitzen wir in einem recht luxuriösen Motel in Katikati, haben unsere patschnassen radlersachen vor dem Heizlüfter getrocknet und ein wenig mit unserem Schicksal gehadert - Wochenlang hat die die Region mit Trockenheit zu kämpfen gehabt - das ist jetzt zum Glück der Farmer vorbei. Die Avocadobäume- und Kiwibäume hängen voll mit dicken Früchten und an jeder Ecke kann man Erdbeeren kaufen. Wie schön, könnte das bei Sonnenschein sein.

18. Dezember: Weihnachtsplätzchenbacken in Waihi


Es regnet wieder Bindfäden und wir können uns einfach nicht aufraffen, schon wieder bei Regen aufs Rad zu steigen. Außerdem haben wir einen echt schönen Campingplatz erwischt und darum beschließen wir zu bleiben. Waihi ist eine richtige Goldgräberstadt. Ein 250 Meter tiefes Loch haben sie mitten in der Stadt gegraben (naja, das war wahrscheinlich vorher da...) und es wird noch heute gebuddelt! Kaum zu glauben, dass sich das lohnt, wo nur 8-10 Teelöffel Gold pro LKW-ladung dabei rum kommen!

Nachdem wir einen nassen Spaziergang um die Mine gemacht haben, haben wir uns noch ein bißchen mit Plätzchen backen und Rolf Zuckowskis Weihnachtscd in Weihnachtsstimmung gebracht! Schwupp, war der Regentag vorbei - bleibt die Hoffnung auf Wetterbesserung!


Montag, 20. Dezember 2010

17. Dezember: es grünt so grün


...nicht nur der Tannenbaum. Es ist einfach unglaublich, wie dicht und fast schon erschlagend die Vegetation hier alles im Griff hat. Überall dichtes Buschwerk, Farnkraut, dass bis in den Himmel zu reichen scheint, Palmen, blühende Bäume und Pflanzen, von denen wir noch nie etwas gehört haben, endlose grüne Hügel...! Es ist wunderschön und wir können uns kaum daran sattsehen - und wenn das alles von Regen trieft, wirkt es noch mal so gut...:-)!





Donnerstag, 16. Dezember 2010

16. Dezember: Es regnet

 
Und das wie aud Eimern und das den ganzen Tag. Tapfer haben wir uns in unsere Regenklamottten geschmissen und uns zuerst zu Fuß Cathedral Coves angeschaut, um dann im strömenden Regen bis nach Tairua zu radelt. Wir sind also nicht weit gekommen aber wir hatten einfach keinen Bock mehr. Nun sitzen wir in einem menschenleeren, vom Lonely Planet hochgelobten aber wohl etwas in die Jahre gekommenen Hostel und hoffen auf Besserung!



15. Dezember: Waterworks



 Da haben wir uns gedacht - Timon zu Liebe besuchen wir mal einen Themenpark und da bot sich doch der Waterwokspark auf dem Weg nach Witianga geradzu an. Echt cool gemacht, jede Menge Spielereien zum Thema Wasser und Gelegenheiten sich abzukühlen. Dazu viel Spielespass (Riesenschaukeln, Fahrradkaroussel, Seilbahnen, Riesendosenwerfen etc.) Fazit: wir hatten mehr Spaß als Timon!


Montag, 13. Dezember 2010

14. Dezember: Es regnet


Nun haben wir auch die erste Neuseeländische Volldusche auf dem Rad genommen. Zum Glück ists dabei schön warm gewesen...!
Zur Zeit treiben wir uns auf der Coromandel Peninsula herum. Landschaftlich ist es nett, aber nicht atemberaubend. Buchten, dichte Vegetation, viele, viele Vögel und Schafe, grüne Hügel und nette kleine Örtchen.
Aber wir geniessen im Moment einfach das entspannte Radeln ohne hektischen Blick in den Rückspiegel!



13. Dezember: Camping in Neuseeland


Das ist hier etwas ganz anderes als in Amerika - dort haben wir die naturbelassenen und großzügigen Zeltplätze genossen - hier die super komfortablen "Holidayparks". Küche, Gameroom, Laundry, Spielplatz und alles sehr ordentlich zurecht gemacht (hat aber auch seinen Preis...!). Sogar einen Swimmingpool können wir meistens nutzen! So lassen wir es uns gut gehen - wenn da nur nicht die penetranten Sandflies wären. Ich bin schon total zerstochen!
Unser neues Zelt steht wie ne 1 und ich hoffe sehr, dass der erste Traum im neuen Zuhause nicht in Erfüllung geht!



12. Dezember: Der Asphalt klebt


Es ist so unglaublich heiss, dass uns der Asphalt am Reifen klebt - und das am 3. Advent. Nach etlichen Kilometern entlang Aucklands Buchten/ Stränden und leider z.T. auch auf vielbefahrenen Hauptstrassen haben wir endlich wieder unser Radlerparadies gefunden! Kleine Sträßchen durch Wald und Feld, über Hügel und kurvenreiche Strecken, immer wieder Ausblicke aufs Meer - dazu wenige Autos und (wenn auch etwas zu heiss) strahlender Sonnenschein. Radlerherz, was willst du mehr?