Montag, 10. Mai 2010

Jetzt in Schweden

Guten Abend allerseits,
heute erreichte mich eine Mail mit Fotos und den neuesten Eindrücken der drei Reisenden aus Schweden. Bevor ich lange herumschwafele, lassen wir die Beteiligten doch besser selbst zu Wort kommen:

 
Hallo Zusammen,


damit Ihr uns nicht vergesst, melden wir uns mal wieder. Diesmal aus dem sonnigen Göteborg im Land des Smörebröds. Uns geht es super - wir geniessen das Leben in der "Fremde" jeden Tag aufs Neue. Nicht, dass wir an einem nass-kalten (5 Grad und Dauerregen) Radeltag wie Gestern nicht auch mal unser warmes-trautes Heim vermissen wuerden; nicht, dass wir auch lieber unsere eigene saubere Dusche hätten, statt sie mit mehreren Schulklassen zu teilen, wie hier im Hostel; nicht das wir nicht auch mal wieder ein leckeres Brötchen oder Laugenbrezel zu schätzen wuessten - aber wir haben heute Mittag bei  einem Cafe latte und einem  riesigen Cinnamon-Bun (ähnlich einer Zimtschnecke) mit ca.15 cm Durchmesser festgestellt- das Einzige was uns wirklich fehlt, seid Ihr!!!


Die Campingplätze sind fast ausgestorben, die Spielplätze meistens auch, so ist es ziemlich unmöglich Kontakte zu knuepfen - aber wir haben ja zum Glueck uns und wir gehen uns bisher noch nicht auf die Nerven :-)!


Was  gibt es sonst zu berichten? Schwedens Westkueste ist wunderschön - Schären, Sand und Meer, niedliche rote Holzhäuser (wir denken oft an die 4 Speckmanns) und das ganze bei ziemlich gutem Wetter. Nur der Wind macht uns ganz schön zu schaffen. Oftmals sehr stuermisch, so dass er uns mit unseren bepackten Rädern ganz schön ins  Schlingern bringt. Und die Temperaturen haben uns in der letzten Woche eher an Winter als an Fruehling erinnert. Aber die Campingplätze sind so super ausgestattet, dass man  immer ein warmes Plätzchen und eine heisse Dusche findet.


Nicht zuvergessen - unser Sohn - todesmutig stuerzt er sich ohne Zögern jede Rutsche hinunter, klettert auf jedes Geruest, Tische und Bänke und ist motorisch so aktiv, dass er sich Wortschatztechnisch weiterhin gerne  auf Wasser, Wasser, Wasser, Sand, Brumm, Bagger u.ä. beschränkt. Dafuer beweisst er hier im Hostel mal wieder seine Fähigkeit ueberall tief und fest schlafen zu können - er schläft- im uebrigen auf eigenen Wunsch - in der Schublade (natuerlich offen!) Schaut es euch selber an.


Morgen machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Norden und können es eigentlich kaum erwarten, Norwegen zu erkunden.





Ganz liebe Gruesse an Euch alle - fuehlt Euch feste gedrueckt!





Astrid, Richard und Timon


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