Hallo Zusammen!
Liebe Grüße aus dem sonnigen und sehr warmen Denver. Wir sitzen gerade in unserem sehr gemütlichen Adagio B&B auf unserem Kingsize Bett und dachten, wir lassen euch mal an unseren derzeitigen Erlebnissen teilhaben.
Denn – ganz anders als gewohnt – lief diesmal nicht alles so entspannt und reibungslos...!
Bis zum Flughafen in Chicago hatten wir eine angenehme Reise – in Düsseldorf war das Einchecken mit all unserem Plunder kein Problem (wir waren mal wieder in aller Munde...), der Abschied war schwer, die Stewardessen der Lufthansa sehr bemüht um Timon und der wie immer ein Vorzeigekind! Das absolute Chaos ereilte uns dann in Chicago – nur 11/2 Stunden Zeit zum Umsteigen – kein Problem so die Versicherung der Lufthansa und unseres Reisebüros...! Wir sollten vom Gegenteil überzeugt werden. 8 Hürden galt es zu überwinden: Einreise (inkl. Fingerprints und Irisscanner), Gepäckclaim, Sondergepäckclaim, Zoll, Gepäckaufgabe, Boardingkarten besorgen, Skytrain zum Terminal (Stau...!) und dann – eine endlose Schlange an der Sicherheitskontrolle. Wir haben uns unfein vorgedrängelt (was uns den Unmut der Beamten eingebracht hat), selbst Timon musste die Schuhe ausziehen und unser Gepäck wurde von Hand durchsuchtt...!, Dann ein weiterer ewig-langer Gang zum richtigen Gate (wir sind gerannt – mit Timon im Rucksack...!) und haben es in letzter Sekunde geschafft und uns schwitzend und keuchend in unsere Sitze fallen lassen. Ein etwas langsamerer Laufstil, einige unangenehme Fragen mehr zu unseren geplanten Reisezielen, oder ein etwas längerer Stau im Skytrain hätte die Maschine ohne uns starten lassen. Die Stewardessen alles andere als freundlich! Unser Kindersitz „nur“ europäischer Standard, aber wir müssten ja selber wissen, ob wir das verantworten können! Endlich in Denver gelandet waren wir total geschafft, schließlich war es 1.00 Uhr Nachts nach deutscher Zeit und über 30 ° C! Leider waren 2 Gepäckstücke nicht in Denver gelandet-die wurden aber zum Glück zur Freude unserer Vermieter um 3.00 Uhr Nachts nachgeliefert – leider nicht vollständig. Nach wie vor fehlt eine Tasche mit 1000 mehr oder weniger wichtigen Kleinigkeiten wie Timons Schuhen, Badezeug, Reiseapotheke, Kontaktlinsen etc. Der Customer Service in Denver will erst mal 3 Tage in den eigenen Hallen Ausschau halten, bevor sie dann mal in Chicago nachfragen (wir vermuten unsere Tasche dort, aber das interessiert niemanden!).
Das alles neu zu beschaffen wird nicht einfach – aber immerhin haben wir auf unserer Suche nach diesem und jenem einige sehr hilfsbereite Menschen angetroffen – allen voran John und Janet vom B&B...! Aber auch ein Optiker, der mir einen Satz Linsen geschenkt hat, ein Fahrradladen, der für uns wegen Ortliebtaschen rumtelefoniert hat, etc.- und jede Menge Amis, die hin und weg von unserem Pinguin-schiebenden Timon sind (oh, how cute...!).
Mittlerweile sind wir auch angekommen, fühlen uns nicht mehr ganz so fremd. Denver ist eine ganz schöne Stadt mit vielen alten Häuschen aus der Kolonialzeit, glänzenden Hochhäusern, netten Parks und einem tollen Zoo (der den Zoom sicherlich in den Schatten stellt). Timon hat sich hervorragend akklimatisiert und lernt täglich neue Wörter : Netbook, nice day, dollar, byebye...! Nur an das amerikanische Frühstück mag sich Astrid nicht gewöhnen (French toast mit Bacon und Sirup, Rührei mit Würstchen – mal sehen, was es morgen gibt.
Draussen zirpen die Grillen und dank eures Netbooks können wir unsere Musik genießen – uns geht’s doch gut – wenn nur die fehlende Tasche nicht wäre....!
Einen Tag bleiben wir noch, bevor wir uns auf machen um das Land der unbegrenzten Möglichkeiten kennen zu lernen – mal sehen, wie uns die Rockies gefallen...!
Liebe Grüße
Astrid, Richard und Timon
Dienstag, 31. August 2010
Dienstag, 24. August 2010
Heimaturlaub
Hallo,
am Sonntag sind Astrid, Richard und Timon wohlbehalten in Düsseldorf gelandet und gebührend in Empfang genommen worden.
Jetzt steht eine Woche Heimaturlaub an, bevor es nächsten Sonntag weiter in die USA geht. Zu Hause haben die drei jetzt aber noch jede Menge Termine vor sich; schließlich will die Woche auch gut genutzt sein. Am Freitag hoffen sie dann auf ein volles Haus. Aber lest selbst:
Hallo Zusammen,
liebe Grüsse aus dem sommerlich-warmen Wetter (Ruhr) - seit gestern Abend sind wir nun wieder zurück und es kommt uns fast vor, als wären wir nur Mal kurz weg gewesen. Nach einem tollen (tränenreichen) Empfang in Düesseldorf am Flughafen haben wir uns erst mal den Bauch mit all den Leckereien voll gestopft, denen wir so Lange entsagt haben...! Nun versuchen wir Herr über das Chaos auf Kirstens Dachboden zu bleiben und geniessen die Zeit mit unseren Lieben. Timon hat heute seinen ersten Haarschnitt verpaßt bekommen und hat sich sehr darüber gefreut, dass der Pinguin, der in Tromsö das weite gesucht hat, hier schon auf ihn gewartet hat!
Wir hoffen, ihr lasst uns am Freitag nicht auf Saft, Wein und Bier sitzen...! Timon hat schon den Sandkasten aufgeräumt...!
Bis Freitag
Astrid, Richard und Timon
Mittwoch, 18. August 2010
Letzte News aus Norwegen
Hallo Zusammen,
hier die nicht mehr ganz so neuen News aus Norwegen:
Es ist kalt - nur noch 7 Grad und das seit Tagen ihne Aussicht auf Besserung. Es ist windig! In allen Variationen - mal von vorn, mal von hinten, mal eine steife Brise, mal ein Sturm, der das Radfahren z.T. unmoeglich macht, alle Nerven und auch das ein oder andere Zeltgestænge! Es ist landschaftlich einfach beeindruckend: Berge, Tundra, absolute einøde ohne Baum und Strauch, aufgepeitsches Meer, Regenbøgen.
Und - wir haben es bis hierher geschafft - ins Sami-Museum in Varangerbotn, kurz vor Kirkenes - trotz einiger Widrigkeiten!
Nun aber von vorne:
5858 km, 54400 Høhenmeter, 412 Stunden im Sattel, ca. 40 Fæhren, min. 40 Glæser Rote Beete und viele, viele tolle Erlebnisse, beeindruckende Landschaften, herrliche Radelstrecken, viele nette Menschen, Rentierherden, viel Sonne aber auch kalter Wind und Regene spæter haben wir unser Traumziel erreicht: das Nordkap!
Die letzten 34 km haben uns noch einmal alles abverlangt! So mussten wir gegen Regen und Sturmboen ankæmpfen, die uns immer wieder von der Strasse zu pusten drohten, wæren wir nicht immer wieder abgestiegen.
Die Landschaft - absolut kahl und baumlos, eine Hochebene auf steieln Klippen gelegen hinterlæsst einen tiefen Eindruck.
Das Nordkapp selber - ca. 300 Meter ueber dem Meer gelegen- erweckt bei diesem Wetter den Euindruck, absolut am Ende der Welt zu stehen! Ein grandioses Gefuehl! Das Zelt an dieser ausgesetzten Stelle aufbauen zu muesen weniger!
Da wir aber auch keine Møglichkeit hatten zurueck zu kommen, ahebn wir uns hinter einem Steinwall verschanzt und gar nicht mal so schlecht geschlafen! Am næchsten Morgen: traumhaftes Wetter, tolle Aussicht - ein ein Geburtstagsapfelkuchen mit Kerzen fuer Timon!
Danach haben wir uns auf die letzten 200 Km nach Kirkenes gemacht - wohlwissend das uns absolut einsame Landstriche erwarten wuerden! Gut versorgt mit Proviant haben uns die Hurtigruten nach kjøllefjord gebracht! Ab hier hat uns das Wetterglueck ziemlich verlassen! Mitten im absoluten nichts des "Granit-deserts" auf dem Langfjordfjellet hat uns ein Sturm so erwischt, dass wir zwar die Nacht noch recht gut ueberstanden haben. Aber Morgens hat es das Zeltgestænge zerlegt und es hat so gestuermt, dass wir absolut keine Chance hatten, mit dem Fahrrad weiter zu kommen. Im absoluten Wind und Regen Chaos haben wir alle Brocken zusammen geschmissen und Richard hat uns eine Mitfahrgelegenheit in einem Finnischen Wohnmobil besorgt - den lieben Leuten noch einnal vielen Dank - wir haben das mobil ganz schøn eingesaut mit wasser, dreck und etwas Timonkotze! Im Talort haben wir dann, nach dem wir eine warme und Trockene Huette ergattert hatten, mit Auto und Anhænger - dem lieben Campingwart noch einmla vielen Dank, der uns die Sachen geborgt hat - noch mal die Reise auf den Berg gewagt um Ræder, Anhænger u.s.w. zu bergen. Dabei haben wir auch gleich noch 2 Englænder incl. ihrer Ræder etc. eingesammelt!
Ein weitere Stuermischer tag auf dem Ifjordfjellet - (zum Glueck mit Rueckensturm, denn wenn er mal von der Seite kam, war er einfach Stærker als ich!)- nuun haben wir das grøbste hinter uns und auch keine Lust mehr auf solche Wetteraausetzer! Deshalb sinds heute noch 50 km bis nach Vadsø und dann gehts mit den Hurtigruten nach Kirkenes! Wir freuen uns schon sehr auf euch und auf den deutschen Sommer!
Wir hoffen, es geht euch allen gut und ihr habt es euch gut gehen lassen!
Ganz liebe Gruesse aus dem winterlichen Norwegen (wir haben schon den ersten Schnee gesehen!)
Astrid, Richard und Timon
hier die nicht mehr ganz so neuen News aus Norwegen:
Es ist kalt - nur noch 7 Grad und das seit Tagen ihne Aussicht auf Besserung. Es ist windig! In allen Variationen - mal von vorn, mal von hinten, mal eine steife Brise, mal ein Sturm, der das Radfahren z.T. unmoeglich macht, alle Nerven und auch das ein oder andere Zeltgestænge! Es ist landschaftlich einfach beeindruckend: Berge, Tundra, absolute einøde ohne Baum und Strauch, aufgepeitsches Meer, Regenbøgen.
Und - wir haben es bis hierher geschafft - ins Sami-Museum in Varangerbotn, kurz vor Kirkenes - trotz einiger Widrigkeiten!
Nun aber von vorne:
5858 km, 54400 Høhenmeter, 412 Stunden im Sattel, ca. 40 Fæhren, min. 40 Glæser Rote Beete und viele, viele tolle Erlebnisse, beeindruckende Landschaften, herrliche Radelstrecken, viele nette Menschen, Rentierherden, viel Sonne aber auch kalter Wind und Regene spæter haben wir unser Traumziel erreicht: das Nordkap!
Die letzten 34 km haben uns noch einmal alles abverlangt! So mussten wir gegen Regen und Sturmboen ankæmpfen, die uns immer wieder von der Strasse zu pusten drohten, wæren wir nicht immer wieder abgestiegen.
Die Landschaft - absolut kahl und baumlos, eine Hochebene auf steieln Klippen gelegen hinterlæsst einen tiefen Eindruck.
Das Nordkapp selber - ca. 300 Meter ueber dem Meer gelegen- erweckt bei diesem Wetter den Euindruck, absolut am Ende der Welt zu stehen! Ein grandioses Gefuehl! Das Zelt an dieser ausgesetzten Stelle aufbauen zu muesen weniger!
Da wir aber auch keine Møglichkeit hatten zurueck zu kommen, ahebn wir uns hinter einem Steinwall verschanzt und gar nicht mal so schlecht geschlafen! Am næchsten Morgen: traumhaftes Wetter, tolle Aussicht - ein ein Geburtstagsapfelkuchen mit Kerzen fuer Timon!
Danach haben wir uns auf die letzten 200 Km nach Kirkenes gemacht - wohlwissend das uns absolut einsame Landstriche erwarten wuerden! Gut versorgt mit Proviant haben uns die Hurtigruten nach kjøllefjord gebracht! Ab hier hat uns das Wetterglueck ziemlich verlassen! Mitten im absoluten nichts des "Granit-deserts" auf dem Langfjordfjellet hat uns ein Sturm so erwischt, dass wir zwar die Nacht noch recht gut ueberstanden haben. Aber Morgens hat es das Zeltgestænge zerlegt und es hat so gestuermt, dass wir absolut keine Chance hatten, mit dem Fahrrad weiter zu kommen. Im absoluten Wind und Regen Chaos haben wir alle Brocken zusammen geschmissen und Richard hat uns eine Mitfahrgelegenheit in einem Finnischen Wohnmobil besorgt - den lieben Leuten noch einnal vielen Dank - wir haben das mobil ganz schøn eingesaut mit wasser, dreck und etwas Timonkotze! Im Talort haben wir dann, nach dem wir eine warme und Trockene Huette ergattert hatten, mit Auto und Anhænger - dem lieben Campingwart noch einmla vielen Dank, der uns die Sachen geborgt hat - noch mal die Reise auf den Berg gewagt um Ræder, Anhænger u.s.w. zu bergen. Dabei haben wir auch gleich noch 2 Englænder incl. ihrer Ræder etc. eingesammelt!
Ein weitere Stuermischer tag auf dem Ifjordfjellet - (zum Glueck mit Rueckensturm, denn wenn er mal von der Seite kam, war er einfach Stærker als ich!)- nuun haben wir das grøbste hinter uns und auch keine Lust mehr auf solche Wetteraausetzer! Deshalb sinds heute noch 50 km bis nach Vadsø und dann gehts mit den Hurtigruten nach Kirkenes! Wir freuen uns schon sehr auf euch und auf den deutschen Sommer!
Wir hoffen, es geht euch allen gut und ihr habt es euch gut gehen lassen!
Ganz liebe Gruesse aus dem winterlichen Norwegen (wir haben schon den ersten Schnee gesehen!)
Astrid, Richard und Timon
Samstag, 14. August 2010
Hinweis zur Feier
Hallo zusammen,
da Atti, Richie und Timon während des ersten Teils der Weltreise Geburtstag hatten (Timon sogar noch ganz frisch am letzten Donnerstag - Happy Bithday deshalb auch nochmal an dieser Stelle), ist die Wiedersehensfeier auch so eine Art Geburtstagsfeier. Wer sich jetzt Gedanken um ein Geschenk macht, kann geholfen werden.
Die Erfahrungen der letzten Wochen haben gezeigt, dass nicht immer ein Computer in der Nähe ist, wenn man einen braucht. So konnten die angedachten Skype-Videokonferenzen nur einmal stattfinden (was natürlich viel zu wenig ist). Damit das auf der weiteren Reise nicht mehr passiert, wünschen sich Atti und Richie ein Netbook mit Surfstick. Darum hat sich Kirsten schon gekümmert. Es wäre schön, wenn sich möglichst viele Leute daran beteiligen würden, damit Atti und Richie nicht mehr soviel dazu bezahlen müssen.
Wir stellen auf der Fete ein Sparschwein auf, in der jeder der möchte, etwas Geld deponieren kann.
Vielen Dank und schöne Grüße
Jörg
Mittwoch, 11. August 2010
Nordkap
Hallo Zusammen,
liebe Gruesse vom Hurtigrutenschiff auf dem Weg von Havoysund nach Honnigsvag. jetzt sind es nur noch 34 Radelkilometer bis zum Nordkap, die wir heute noch unter die Raeder nehmen wollen und wir sind schon ein kleines bischen aufgeregt!
gestern hatten wir auf der halbinsel Halvoya einen unserer schoensten und beeindruckensten Radeltage! Absolut fantastioschen Wetter, eine grandiose landschaft und kaum Autoverkehr. Ein traum!!!
Jetzt queren wir mit dem Hurtigrutenschiff nach Osten, um den Nordkaptunnel zu umgehen. Dieses Kreuzfahrtschiff ist der absolute Horror / aber wems gefaellt! Sitzen und warten dass man anlegt und das es endlich wieder was zu essen gibt. Das alles im gediegen spieesigen Eisdielen Look! Aber das ist hja Geschmackssache und den leuten hier gefaekllts. Uns gefaellt das Radeln, das Wildzelten wie aus dem Outdoorkatalog...!
Wir melden uns in Kuerze wieer, die Zeit laeuft ab.../
liebe Gruesse vom Hurtigrutenschiff auf dem Weg von Havoysund nach Honnigsvag. jetzt sind es nur noch 34 Radelkilometer bis zum Nordkap, die wir heute noch unter die Raeder nehmen wollen und wir sind schon ein kleines bischen aufgeregt!
gestern hatten wir auf der halbinsel Halvoya einen unserer schoensten und beeindruckensten Radeltage! Absolut fantastioschen Wetter, eine grandiose landschaft und kaum Autoverkehr. Ein traum!!!
Jetzt queren wir mit dem Hurtigrutenschiff nach Osten, um den Nordkaptunnel zu umgehen. Dieses Kreuzfahrtschiff ist der absolute Horror / aber wems gefaellt! Sitzen und warten dass man anlegt und das es endlich wieder was zu essen gibt. Das alles im gediegen spieesigen Eisdielen Look! Aber das ist hja Geschmackssache und den leuten hier gefaekllts. Uns gefaellt das Radeln, das Wildzelten wie aus dem Outdoorkatalog...!
Wir melden uns in Kuerze wieer, die Zeit laeuft ab.../
LG
Atti, Richard und Timon
Aktualisierung:
So gegen 18 Uhr bekamen wir von Atti die Nachricht, dass sie jetzt am Nordkap angekommen sind. Vorher mussten sie sich aber noch mit starken Winden und Temperaturen um die sieben Grad auseinander setzten.
Dienstag, 10. August 2010
Feier
Hallo zusammen,
Atti und Richie haben mich gebeten, euch an dieser Stelle zu einer Wiedersehensfeier einzuladen.
Die drei Weltreisenden sind in der Woche vom 22.08. bis zum 29.08. in Deutschland und möchten natürlich gerne möglichst viele Leute treffen.
Deshalb sind hiermit alle am Freitag, den 27.08 ab 15.00 Uhr eingeladen, in Wengern vorbeizuschauen. Da die arme Familie kein eigenes Dach mehr über dem Kopf hat, wohnt sie in ihrer Deutschland-Woche bei Kirsten und wird deshalb auch dort feiern.
Den Termin bitte schnell im Kalender rot markieren und dann am Freitag einfach vorbei kommen.
Die genaue Adresse gebe ich an dieser Stelle später noch bekannt.
Atti und Richie haben mich gebeten, euch an dieser Stelle zu einer Wiedersehensfeier einzuladen.
Die drei Weltreisenden sind in der Woche vom 22.08. bis zum 29.08. in Deutschland und möchten natürlich gerne möglichst viele Leute treffen.
Deshalb sind hiermit alle am Freitag, den 27.08 ab 15.00 Uhr eingeladen, in Wengern vorbeizuschauen. Da die arme Familie kein eigenes Dach mehr über dem Kopf hat, wohnt sie in ihrer Deutschland-Woche bei Kirsten und wird deshalb auch dort feiern.
Den Termin bitte schnell im Kalender rot markieren und dann am Freitag einfach vorbei kommen.
Die genaue Adresse gebe ich an dieser Stelle später noch bekannt.
Kirstens Reisebericht
Hallo zusammen,
Kirsten war so freundlich und hat ihre Eindrücke von der Reise zusammen mit einigen Fotos geschickt. Vielen Dank!
Kirsten war so freundlich und hat ihre Eindrücke von der Reise zusammen mit einigen Fotos geschickt. Vielen Dank!
Da ich nun von mehreren Seiten gebeten worden bin, von unserer Radtour mit den Astrid, Richard und Timon über die Lofoten zu berichten, will ich dies nun tun.
Fynn und ich haben Astrid, Richard und Timon vom 17.07.2010 bis zum 02.08.2010 auf ihrer Tour durch Norwegen begleitet. Per Flugzeug sind wir mit einem Fahrrad und einem Trailer nach Bodö gereist, wo wir uns getroffen haben. In Tromsö haben sich unsere Wege wieder getrennt, per Flugzeug ging es wieder nach Hause.
Wir sind nun seit einer Woche zurück, und wenn ich unseren Urlaub nördlich des Polarkreises zurück denke, kommen mir immer wieder ganz bestimmte Bilder in den Sinn:
- Der beeindruckende Anblick der schroffen Felsen der Lofotenküste, der uns bei unserer Ankunft bei strahlendem Sonnenschein auf den Lofoten in Moskenes erwartete;
- Der Dauerregen in den ersten beiden Tagen unserer Tour, bei dem ich trotz Regenzeug bis auf die Unterwäsche nass geworden bin und mir selbst in unseren trockenen Pausenunterschlupfen nicht mehr warm wurde;
- Der Tunnel unter dem Nappstraumen hindurch, 1,68 km lang und 40 m tief unter dem Wasser, dessen 2. Hälfte ich aufgrund zu großer Steigung schieben musste, während die Autos und Wohnmobile mit Tempo an uns vorbei brausten.
- Die Abende, an denen wir bei Tageslicht bis kurz vor Mitternacht bei heissem Tee zusammen gesessen haben
- Das malerische Hafenstädtchen Svolvaer (die heimlich Hauptstadt der Lofoten)
- Das Wettrennen gegen die Zeit, um in Fiskeböl noch die frühere Fähre auf die Vesteralen zu bekommen, das wir nur gewannen, weil ein Bus ein Problem hatte, die Fähre zu verlassen
- Unsere erste gemeinsame Hüttennacht, zu fünft in einer 10 m² großen Holzhütte; das Gepäck musste leider vor der Tür bleiben;
- Eine abenteuerliche Dachkonstruktion aus einer Plane, 2 Zaunpfählen, einem Kinderhänger und einer umgekippten Tisch-Bank-Kombination;
- Meine erste Wildcamping-Nacht in einem Blaubeerfeld bei Oshaugen, sehr idyllisch an einer Fjordbucht gelegen; leider bricht hier sowohl das Gestänge unseres Zeltes als auch Fynn ins Zelt;
- Ein Picknick und ein Fußballspiel Jungs gegen Mädchen auf einem kleinen Friedhof in Sortland ;
- Unsere kälteste Nacht, in Sortland, in der ich bei 4°C versuchte mich mit der alten Picknickdecke von Astrid und Richard gegen die Kälte zu wappnen;
- Der Zeltplatz auf der Insel Andoya, wo uns die Knotts derartig zusetzten, dass wir es trotz des guten Wetters vorzogen, den Abend im Zelt zu verbringen;
- Eine Mittagspause an einem herrlichen, fast weissen Sandstrand;
- Das extrem kurzes, erfrischendes, morgendliches Bad im Nordmeer an einem Zeltplatz mit direktem Ausblick aufs Meer;
- Unsere 2. Wildcamping-Nacht auf der Insel Senja an einem Pass mit herrlichem Talblick, leider im Regen;
- Ein weiterer Pass mit 270 m Höhe, der uns nach einer Tunnelfahrt mit einer herrlichen Aussicht auf das darunter liegende Tal belohnt;
- Eine weitere Wildcampingnacht an einem der (angeblich) schönsten Strände Nordnorwegens in Bövaer; hier stellte uns ein gastfreundlicher Norweger Dusche und Toilette in seiner Werkstatt zur Verfügung;
- Unsere letzte Wildcampingnacht in Laukelines auf dem Gelände einer Hüttenunterkunft; hier brauchten wir nur eine Sauna zu mieten, um auch Dusche und Toilette benutzen zu dürfen;
- Die Klettertour auf den Hausberg von Tromsö, wo wir mit einer herrlichen Aussicht auf die Stadt Tromsö mit ihren Brücken, dem Flughafen, der Sprungschanze und der Eismeerkathedrale belohnt werden;
- Und natürlich die vielen Kilometer über die Inseln mit fantastischem Ausblick auf die schroffen Felsen auf der einen Seite und die idyllischen Fjorde und herrlichen weissen Sandstrände auf der anderen Seite!
Trotz der einen oder anderen Unannehmlichkeit war dies sicherlich die schönste und eindrucksvollste Reise seit langem, und von den Erinnerungen werden Fynn und ich noch lange zehren! Herzlichen Dank noch mal an Rainy Bike Tours für die tolle Reiseleitung und Verpflegung! :-)
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