Samstag, 20. November 2010

16. November: Wir sind begeistert


Nach einer morgendlichen Dusche unterm Rasensprenger haben wir endlich unser Zelt in diesem fantastischen Nationalpark aufgebaut und sind absolut begeistert! Jumbo Rock heisst der Campground und der Name ist Programm! Zwischen riesigen Felsen aus erkalteter Lava und Joshua Tree Bäumen liegen die Zeltplätze - drum herum die Moave Wüste, oben drüber ein strahlend blauer Himmel und ansonsten hören und sehen wir nichts! Ein Traum! Für Timon gibts jede Menge Sand um Sandkuchen zu backen und wir geniessen den Abend am Lagerfeuer unter einem tollen Sternenhimmel.



15. November: LA - eine Stadt so groß wie das Ruhrgebiet


Eine unglaublich riesige, volle, laute Stadt - hinter unseren super schallisolierten Hotelflughafenfenstern haben wir davon nicht viel mitbekommen - aber irgendwann mussten wir uns dann doch raustrauen. Einen Mietwagen haben wir Nachts per Internet bestellt, die Räder dürfen wir dank Richards Charme im Radisson stehen lassen (eine langwierige Verhandlungssache bis in die höchste Hierarchieebene - nun stehen sie ((und auch die von Frauke und Marion...)) im Keller der Security...) und nichts wie weg aus der Stadt...! Ist natürlich bei der Grösse leichter gesagt als getan - den Weg zu finden ist zum Glück kein Problem, einen Supermarkt, um uns für die nächsten Tage im Joshua Tree NP einzudecken dagegen gar nicht so easy - eine Stunde kurven wir rum, bis wir trotz Nachfragens endlich eine adäquate Einkaufsmöglichkeit entdecken. Da bleibt nur noch Zeit den nächsten Campingplatz in Yucaipa anzusteuern... ! Hier finden wir endlich die langersehnte Ruhe und geniessen sie...!

Montag, 15. November 2010

14. November: Zu heiss, zu voll, zu laut - Los Angeles - just arrived


Da haben wir es doch tatsächlich geschafft - hier sitzen wir in der 8. Etage des Radisson-Hotels am Flughafen von La und schauen den Flugzeugen beim landen zu. Nachdem wir zum Glück heute morgen einige Meilen auf wegen eines Marathons gesperrter Strasse zurücklegen konnten, haben wir endlose Kilometer an Malibu-, Santa Monica- und Venicebeach zurückgelegt - zusammen mit grob geschätzt 1 Millionen anderer Radler (so viele Radler haben wir ind en ganzen 7 Monaten unserer reise nicht angetroffen), Jogger, Walker etc. Venicebeach war wie im Fernsehen-nur besser! Wir hatten den Eindruck, es müsse wohl jeder Einwohner Los Angeles am Strand sein, um sich körperlich zu ertüchtigen, sein abgedrehtes Outfit zu präsentieren, Smoothies zu konsumieren, Muskeln spielen zu lassen oder sich einfach in der Sonne braten zu lassen. Wohl 100 x die Frage: Woher? Wohin? Wie Weit? - macht irgendwann auch keinen Spass mehr! Fazit: ein ereignisreicher Tag - aber zu heiss, zu laut, zu voll!


13. November: Gestrickte Mütze und Picknick unter Raketen


Heute Morgen hat Timon von einer netten Dame eine selbstgetsrickte Mütze (Maßgeschneidert) geschenkt bekommen - für das kalte Deutschland. Süss!


Nun sitzen wir am Rande der AirBase unter "alten" Raketen und Kampfflugzeugen und suchen Schutz vor der Sonne. Ein paar Kilometer trennen uns noch von ein paar spielenden Delfinen, einem Campingplatz mit Lagerfeuer und einem Doppelsixpack Pabst Blue Ribbon Beer.
 

12. November: RV-Kolonnen und alte Bekannte


Wie sollte es anders sein - blauer Himmel über Südkalifornien. Die bergigen Strecken scheinen wir hinter uns zu haben,der Wind ist unser Freund und so rollt es sich herrlich Richtung LA. Leider haben wir den Freeway als unseren ständigen Begleiter zur Seite (selbst der ausgewählte Campground hat den Charme von Camping in Hamm-Uentrop) und so radeln wir noch im Restlicht bis zum nächsten State-Park! Dort treffen wir die Beiden deutschen Mädels von "damals" wieder und wieder müssen 2 Flaschen Rotwein dran glauben und wir wärmen uns bis Nachts um 1.00 Uhr am Lagerfeuer.

Vom Meer haben wir trotz der Küstennahe Strasse zum Teil nicht viel gesehen - ein RV (Oversize-Wohnwagen) reiht sich an den Anderen - sonnenhungrige Retirementler (Rentner) sitzen in Reih und Glied und starren aufs Meer oder auf die Betonmauer, die die Strasse vom Strand trennt.
 





Donnerstag, 11. November 2010

11. November: Spätherbst in Kalifornien



Blauer Himmel, Sonne, angenehme Temperaturen, Palmen, Strand, Cafès - wenn wir in Deutschland einen Sommer hätten, wie die Californier ihren Winter - wir würden uns glücklch schätzen. Wir jedenfalls haben heute einen herrlichen Tag in der wunderschönen Stadt Santa Barbara verbracht und das gute Wetter am Hafen, auf dem Spielplatz, auf dem Pier und in den belebten Strassen genossen!






10. November: Der kürzeste Weg geht über die Berge


Wieder ein Tip - diesmal von einem Cappuccinoverkäufer - nicht "außenrum" über recht viel befahrene Strassen, sondern eine stille, kleine Strasse - ohne Autos, ohne Asphalt und sehr, sehr steil und das ziemlich lange! Harte Arbeit, aber es hat sich gelohnt...! Nun zelten wir erstmals unter Palmen!