Dienstag, 7. Dezember 2010

07. Dezember: Endlich wieder Sommer


Da sind wir endlich nach 40 Stunden Reise in Auckland angekommen - und hier ist tatsächlich Sommer mit knapp 25°! Das heisst aber nicht, dass hier nicht auch "Last Christmas" in der Dauerschleife gedudelt wird.
In den letzten 10 Tagen haben wir es wirklich sehr genossen, viel Zeit mit unseren Familien und Freunden zu verbringen...! Timon hat Stundenlang mit Fynn, Ronja und Klara gespielt, hat mit Oma Plätzchen gebacken und sich über das gesammte Legosortiment von Joris hergemacht. Richard war endlich mal wieder in der Sauna und Astrid hat es sehr genossen, mal wieder durch die Stadt zu bummeln und ins Café zu gehen. Wir 3 waren auf dem Weihnachtsmarkt, haben uns bei Eis und Saukälte dem Nikolauslauf gestellt und viel gerfroren - selbst Schuld, wenn man die dicke Winterjacke in der hinterletzten Kiste unauffindbar im Lager verschwinden lässt. Aber am Sonntag ging es - fast ohne Gepäck - wieder auf die Reise! Zum Glück kam der Zug nur 45 Minuten zu spät und so waren wir recht zeitig in Frankfurt am Flughafen. Einchecken und eine sehr sympatische Securitycrew, 3 ruhige Flüge und ein problemloser Shuttleservice...und da sind wir!
Unser Hostel (das Zimmer ist sehhhhr einfach und sehhhhr klein) könnte schöner sein, dafür ist die Lage sehr zentral. Um 19.00 Uhr Ortszeit haben wir alle tief und fest geschlafen!




Montag, 22. November 2010

22. November: Back in LA


Die Fahrräder sind auseinandergebaut und verpackt, die Taschen gepackt, der Flug gecheckt - nur noch 1 Mal schlafen und dann gehts nach Hause! Hoffentlich klappt alles: Fahrräder ordnungsgemäß verpackt, Gepäck vorschriftsmäßig, vielleicht doch noch ein Platz in der 1. Reihe?, Fahrräder in die Gepäckaufbewahrung im Frankfurter Flughafen geben, Anschlußzug in Frankfurt erwischen...! Es wird noch aufregend, aber wir haben es ja nicht anders gewollt!

21. November: Zu Besuch


Im strömenden Regen sind wir heute nach Laguna Beach gefahren, um Ulla und Paul, die wir damals - mitte September - im Hoh Rain Forest kennen gelernt haben, zu besuchen. Ein wunderschönes Haus, eine fantastische Aussicht und zwei liebe, warmherzige Menschen, bei denen wir uns sehr wohl gefühlt haben. Ein paar Stunden am Strand, ein Cheesecake für 9,00 $ und ein sehr lustiger Abend bei Margeritas und Domino - kurz und gut, wir haben es uns gut gehen lassen und hatten viel Spaß.




Samstag, 20. November 2010

20. November: Regen in der Wüste

Extase beim Jeepfahren
Da sagt noch einer, in der Wüste regnet es nie..! Wir haben es mit eigenen Augen gesehen - zum Glück hatten wir schon alles eingepackt und saßen im warmen und trockenen Auto. Eine stürmische Nacht, Frühstück mit eiskalten Fingern, schwarze Wolken am Horizont und plötzlich fällt der Abschied gar nicht mehr so schwer.


Nun sitzen wir am späten Abend bei Licht und porentief rein im Motel Nahe LA und geniessen auch mal wieder die Vorzüge der technischen Errungenschaften der zivilisierten Welt. 3 riesige Kartons toppen unseren Wust an Taschen und Tüten im Jeep und warten darauf zu zwei hervorragenden - den strengen Augen der Quantasmitarbeiter standhaltenden - Fahrradkartons verwandelt zu werden. Unser Flug scheint planmäßig zu gehen und die Flugangst pendelt sich Dank der Terrorwarnungen auf recht hohem Niveau ein. Wir freuen uns auf zu Hause!

19. November: Lost Palms Oasis

In diese tolle Oase führte uns unsere heutige Wanderung durch die Colorado Desert. Und wieder sind wir schwer begeistert, wieviele Pflanzen und Tiere sich unter diesen Bedingungen wohl zu fühlen scheinen.

Das Wetter wird langsam auch hier herbstlich - es ist merklich kühler, partly cloudy und ziemlich windig. Lagerfeuerromantik mag da leider nicht aufkommen. Leider müssen wir morgen hier weg - es gibt noch viel zu organisieren und erledigen und wir lechzen nach einer warmen Dusche und Licht nach 17.00 Uhr!


18. November: Der verlorene Hut


Ein weiterer herrlicher Tag im Joshua Tree NP. Heute zieht es uns ins Wonderland of Rocks. Timon hat trotz 12 Stunden Schlaf nicht die beste Laune und weckt den halben Campingplatz mit seiner lautstarken Abneigung gegen das Marmeladenbrot. Bei einem leckeren Sandkuchen vertragen wir uns aber wieder - und dass der halbe Platz wach ist schadet ja nicht, denn zum Schlafen sind die Tageslichtstunden eh viel zu Schade!


Über endlose Sandwege wandern wir in einen grandíosen Canyon und stolpern fast über eine Tarantula (siehe Foto ). Zum Glück sind die eher lahm und absolut ungefährlich...!



Timon ist heute ne faule Socke und läßt sich schleppen - dabei geht sein geliebter Sonnenhut verloren. Da wir nur den einen haben muss einer zurück und ihn suchen! Wir planen schon, wann ein Suchtrupp losgeschickt werden soll und mit einer Notration Wasser mache ich mich auf den Weg!

Zum Glück finde ich den Hut nach wenigen hundert Metern!

Es gefällt uns hier einfach zu gut und wir könnten ewig bleiben. Leider gibt es kein Wasser (d.h. auch keine Dusche, kein Wasserkran etc.) und unsere Wasserkanister sind begrenzt und da war ja noch was....! Achja, am 23., geht ja unser Flug nach Hause - und da gibts noch dies und das zu organisieren...und dann freuen wir uns darauf, euch in die Arme zu schließen!






17. November: 3 Wanderungen an einem Tag


Die Sonne lacht auch weiterhin vom strahlend blauen Himmel, die Temperaturen halten sich aber trotzdem noch in Grenzen: Tags schwitzen wir bei 30 ° C in der Sonne, sobald die Sonne unter gegangen ist (ab 5 Uhr) wirds kalt. Wir erklimmen einen kleinen Berg um die Panoramaaussicht zu geniessen und wandern dann noch 2 kurze Trails durch eine skurile Felslandschaft. Timon wandert tapfer min. 3 Kilometer und hat riesen Spass dabei. Unglaublich was hier in der Steinwüste wachsen und überleben kann. Jede Menge Yucca-Palmen, Wacholder, ausgedörrte Büsche und sogar kleine Blumen wachsen hier. Von den Tieren, die hier so leben sehen wir allerdings (zum Glück?) nichts. Außer Hasen, Wüstenratten, Eidechsen, Käfern und Vögeln haben wir noch nichts gesichtet - dabei gibt es hier 6 verschiedene Klapperschlangenarten, Füchse, Coyoten, Schildkröten und Tarantulas. Die Coyoten hören wir Nachts in der Ferne rufen - ansonsten herrscht absolute Stille!