Samstag, 19. März 2011

16. März: Gelandet



So schnell sind 12 Tage "Heimaturlaub" vorbei und der Ernst des Lebens beginnt erneut. Ohne ein einziges Wort Portugiesisch aber dafür jede Menge Erkältungsviren im Gepäck sind wir nach einer "kurzen" Nacht im Düsseldorfer Flughafen sehr entspannt im sonnigen Faro gelandet.

Da unser Flieger bereits um 5:50 Uhr abheben sollte haben wir uns erstmalig am Late-Night-Check-In versucht und haben noch nie so schnell und unproblematisch eingecheckt (in Auckland haben wir auch schon mal eine Stunde am Check-In-Schalter gestanden). Wider erwarten haben wir sogar noch ein nettes Restaurant im Flughafen gefunden und unser Haupt in einem ruhigen und bequemen Eckchen (weisse Sofas...!) zur Ruhe gebettet!

Die Räder hatten wir recht schnell zusammen gebaut und die ersten Radelkilometer auf Portugiesischem Boden haben uns zu unserem netten Hotel mitten im historischen Teil der Faroer Innenstadt gebracht. Die Sonne lacht aber der Wind ist lausig kalt!
 



Mittwoch, 2. März 2011

2. März: Der Zoo



Aucklands Zoo ist wirklich schön - noch ein bischen schöner als der Zoom in Gelsenkirchen und Timon gefällts.

Alles an Viechszeuchs da, hingehört und Timon gefällts. Es ist schön grün und ruhig angelegt und wir verbringen den ganzen Tag dort. Abends gibt es dann den lang ersehnten Regen und die Temperaturen werden endlich wieder erträglich.

Unser Waagencheck sollte uns eigentlich für morgen beruhigen, denn es sind nur 1,5 kg Übergepäck. Allerdings soll sich noch herausstellen, dass die Hostelwaage genauso nachlässig justiert, wie das Hostel geführt ist. Aber davon wissen wir ja jetzt noch nichts und können relativ entspannt dem morgigen Tag entgegen sehen.

1. März: Und das nennt sich Urlaub?


Da mussten wir doch tatsächlich den ganzen Tag damit verbringen unsere Klamotten - insbesondere die Räder - für den Flug hübsch zu machen. Die Fahrrdakartons hatten wir schon bei unserer Ankunft vor 3 Monaten organisiert- nun mussten wir sie nur noch ca. 5 km mitten durch die Stadt zum Hostel transportieren - eine schweisstreibende Aufgabe!

Die riesigen Kartons quer über den Anhänger gelegt manovrieren wir uns durch die alles andere als Rollstuhlfreundliche dafür aber extrem viel befahrenen Innenstadt.

Nun ist aber alles in trockenen Tüchern, die Räder auseinandergebaut und eingepackt, die Tascheninhalte aufs minimum beschränkt.

Jetzt haben wir morgen frei und können den Zoo stürmen. Alles andere in Auckland lohnt nicht wirklich anzuschauen. Die Stadt ist uns zu voll, zu laut und viel zu viel Verkehr, der sich durch alle Strassen auf 4 Spuren durch die Stadt schiebt. Es gibt zwar unendlich viele Cafés, aber wenn man dort draussen sitzt kann man sich vor lauter Verkehrslärm nicht verstehen.

Die einzigen Ecken die uns gefallen sind der neue Hafen und die Buchten in den Vororten. Da freuen wir uns doch schon auf die hübschen Südeuropäischen Innenstädte!!! Und natürlcih auf Zuhause!
 
 

Montag, 28. Februar 2011

28. Februar: Ab durh die Mitte



12740 sind die Kilometer, die wir seit unserem Start im April geradelt sind, würden ausreichen, um einmal durch die Erde zu radeln - aber mal ehrlich, so beeindruckend auch der Einblick in die tiefen unserer Erde waren (wie z.B. im Tongarionationalpark) - auf ihrer Oberfläche gefällt es uns doch viel besser! Sosind wir nach 3 wunderbaren Monaten auf der sonnigen Seite des Lebens und der Erdhalbkugel wieder in Auckland gelandet. Unser Hostel liegt im Herzen der Stadt - trotzdem ist es erstaunlich ruhig. Es gibt keine Mücken und Sandflies und wir sitzen um 23.00 Uhr noch im T-Shirt draussen! In 3 Tagen geht es zurück und wir freuen uns schon sehr darauf, euch alle wieder zusehen. Zuvor gilt es noch einiges zu organisieren. Fahrradkartons müssen herbeigeschafft werden, die Räder mehr oder minder zerlegt werden und unser Gepäck wieder aufs Maximalgewicht von 69 kg (inkl. Räder, Anhänger etc.) reduziert werden. Aber vorher geniessen wir noch den lauen Sommerabend mit einer Flasche leckeren Neuseeländischen Wein...!


27. Februar: Auckland in Sicht


Vor weg - Sauerstoff hat ausgereicht, um unser Silbergeschmeide wieder halbwegs in seinen Ursprungszustand zu versetzen.


Wir haben unser Zelt auf einem fast menschenleeren Campground in einem Regionalpark quasi vor den Toren der Stadt aufgeschlagen uns geniessen die letzte Campingplatznacht in Neuseeland. Es ist ein wunderschöner Platz mt Blick auf eine Bucht, kleine Inseln und über uns wölbt sich ein wunderschöner Sternenhimmel. Ein bischenSchade finden wir es schon, diese traumhafte Insel und diesen mindestens ebenso traumhaften Sommer schon wieder v erlassen zu müssen. Es gefällt uns hier einfach zu gut! So viele Radelkilometer auf fast einsamen Strassen, so viele herrliche Campingplätze, erfrischende Bäder in Seen, Flüssen und im Meer, so viele leckere Cappuccino und Carrot Cakes - aber ihr fehlt uns schon sehr! So schön es hier auch ist - ohne Familie und Freunde wollten wir auch nicht leben am anderen Ende der Welt!
 



26. Februar: Ohne Worte





Freitag, 25. Februar 2011

25. Februar: Chemiker gesucht


 
Endlich hat Timon seinen lang ersehnten Hotpool gefunden! Jeden Campingplatzprospekt hat er die letzten Wochen daraufhin untersucht und heute in Miranda Hot Springs hatten wir endlich Glück. Timon, der sonst nicht mal mit dem kleinen Zeh ins Wasser geht war gar nicht mehr heraus zu bekommen aus dem herrlich-warmen Thermalpool! Sogar der Kopf durfte nass werden und wir mussten auch nicht die ganze Zeit eng umklammert mit ihm ausharren! Nur unser Silberschmuck hat das Mineralienbad nicht vertragen - leider ist alles angelaufen...! Hausfrauentipps oder Chemikerwissen sind gefragt!!!