
Nach einem anstrengendem Tag im Sattel (der Wind war nicht unser Freund) - der erste von 5 Tagen auf dem herrlich verlassenen Highway 52 - verschlägt es uns auf einen ebenso verlassenen Campground. Alles andere als einladend, aber wir haben - wie eigentlich fast immer - keine Wahl. Also schlagen wir unser Zelt in einer Ecke des Platzes auf und auf Grund des zunehmenden kalten Windes und der Wolken, verziehen wir uns schon früh. Nachts werden wir vom Sturm geweckt - da wir direkt unter alten Bäumen stehen und es gar unheimlich rauscht, haben wir Sorge ob a) unser Zelt und b) die Bäume dem Sturm standhalten. Kurzer Hand entschließen wir uns, das Zelt seinem Schicksal zu überlassen und uns die schmuddelige Küche herzurichten. Vorher testet Richard noch die Verfügbarkeit der Cabins - zum Glück offen (auch schmuddelig) - aber wir flüchten und legen uns auf Regenjacken etc., um möglichst nicht mit den Matrazen in Berührung zu kommen und schlafen schnell wieder ein. (Timon hat sich sowieso nicht stören lassen). Morgens hat sich der Sturm verzogen, das Zelt steht noch wie eine Eins und wir schaffen es gerade noch rechtzeitig ins Zelt zurück, bevor der "Campingplatzwächter" seine Runde macht.
 |
| ...so weit kann ein Topfdeckel im Winde fliegen |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen