Montag, 16. Mai 2011

12. Mai: Einkaufsstress



Wenn man sonst ja keinen Stress hat und alles schön ist, dann muss man sich halt welchen suchen. Gesagt - getan: ein herrlicher Tag auf ruhigen Straßen, immer weiter entlang der Lot und durch die Gorge de Lot! Abends müssen wir uns dann aber doch mal wieder dem Ernst des Lebens widmen und einen "richtigen" Supermarkt besuchen. Wenn man zu Hause ist, gehts ja einfach: rein in den Aldi, 20 Fertiggerichte und ein paar Tüten Chips in den Wagen werfen und ab zur Kasse. So einfach ist das hier nicht: ausgerechnet wenn man es am wenigsten brauchen kann, kommt man einem der Hypermarches vorbei und da ist schon mal klar: unter ner Stunde kommt man da nicht wieder raus: welche Nudelmarke, welche Packungsgröße, welche Form,? Welche der 30 verschiedenen Soßen, lieber 4 kleine Dosen Tomatemark, obwohl teurer als die 3 Literdose? Joghurt und Schinken stellen mich vor ähnliche Entscheidungsprozesse. Da ist schnell viel Zeit vergangen. Endlich stehe ich an der Kasse: nur 3 Kassen auf, an allen eine Schlange und ich bin die Einzige Kundin, die nur einen Korb hat und keinen überdimensionalen, randvollbepackten Wagen! Es dauert ewig, ich hab noch das Obst vergessen und muss meinen Platz in der Schlange wieder aufgeben. Da hilft nur Geduld und das Wissen: ich hab ja gleich wieder Urlaub.



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