Seit 4 Tagen sind wir nun mit dem Auto unterwegs - landschaftlich sind wir schwer beeindruckt von dem rauhen und trockenen Bergen von Colorado, der schier unendlichen Weite der Steinwüsten von Utah und Wyoming, dem gewaltigen roten Canyon der Flamingo Gorge, der wilden und unberührten Bergkulisse der Rockys und den dampfenden und blubbernden Hot Springs und Geysiren des Yellowstone-Nationalparkes.
Mit den Rädern hat man doch irgendwie mehr Zeit sich auf die unterschiedlichsten Begebenheiten einzustellen - nicht nur schauen sondern erleben! Trotzdem sind wir froh, diese unendlichen "Durststrecken", die gerade die riesigen Entfernungen in den wüsten Gegenden darstellen, nicht mit dem Fahrrad überbrücken zu müssen. Auch wenn wir Beide diese grenzenlose Einsamkeit der Wüsten und Berge lieben ( und glaubt uns, uns blutet das Herz, hier nur so durch zu hetzen) - fürs Radeln mit Timon wäre das nicht das Richtige gewesen - keine Spielplätze, keine Kinder und oft genug keine schattigen, ruhigen Plätzchen zum Pause machen!
Dazu kommt noch das kleine Problem mit den Bären und anderem Ungetier, dem man mit dem Wagen gut aus dem Weg gehen kann (wir haben im Kofferraum geschlafen...!)!
Nach 9 Tagen Sonne regnet es nun und es ist richtig kalt geworden - unter 10 ° C - wir hoffen auf Besserung!
Wir sind gespannt, wie es uns an der Pazifikküste gefällt- die Infrastruktur ist auf jeden Fall besser - wir können wieder drauf los radeln und müssen uns nicht über jeden Tropfen Wasser Gedanken machen (wahrscheinlich fallen davon eh genug vom Himmel )und die Pazifikküste soll einfach wunderschön sein....! Wir freuen uns schon darauf!
Das ist zwar ein Büffel-Suchbild ... aber näher haben wir uns nicht getraut
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