Freitag, 1. Oktober 2010

Waschbären und Nebel an der Pazifikküste



















Das reisen könnte so schön sein - wären da nicht die ein oder anderen Kleinigkeiten...! Zum einen wären da die Waschbären zu nennen, die uns zur Zeit Nacht für Nacht heimsuchen! Eigentlich ganz putzige Tierchen, können sie recht energisch hinter dem Essen her sein. Und da sie - im Gegensatz zu dem gemeinen Schwarzbären - ziemlich schnell auf die Bäume klettern, so dass das Essen dort nicht vor ihnen sicher ist. (Das zu lernen hat uns 2 Birnen, 4 Pflaumen und einen Apfel gekostet)!
Auch Zeltwände sind nicht unbedingt ein Hinderniss für die Tierchen - wir hatten aber Glück, und sie haben uns in Frieden schlafen lassen - aber wir wollen unser Glück ja nicht überstrapazieren und lagern unser Essen nun lieber entweder in Foodcontainern oder im Restroom! Wa sfür eine Party für die Jungs, wenn die erstmal lernen Türen zu öffnen...

Leider machen sie auf ihrer ho´ffnungsvollen Suche auch nicht halt vor Timons Spielsachen, so dass fast der gesammte Anhängerinhalt heute Morgen verstreut im Regenfeuchten Gras lag - und damit wären wir bei der 2 Kleinigkeit...!

So schön und beeindruckend hier die Pazifikküste auch in Nebelschwaden getaucht ist - bei Sonnenschein würde sie uns bestimmt auch gut gefallen. Gestern haben wir uns anch 12 Tagen auf dem Rad mal einen Tag frei genommen und wollten uns eigentlich einen schönen Tag am Strand machen - aber der Nieselregen (der zum Glück immer mal wieder aufhörte) hat es uns ein bischen vermiest. Aber toll ist es hier trotzdem! Unmengen an Treibholz, von Sonne und Salzwasser gebleich t und geglättet türmen sich am Strand auf und stellen oft recht bizarre Gebilde da. Das Meer hat ungeheure Kraft, die Wellen tosen und schlagen hoch und laden so gar nicht zum Baden ein!

Aber es gibt auch immer wieder schönes Wetter - heute Nachmittag hatenn wir herlichsten Sonnenschein und haben die ersten Meilen auf dem Oregon Pazifik Coastal Bikepath genossen. Nun liegr aber schon wieder Nebel über der Küste und in der Ferne tuten die Schiffe, während unweit des Zeltes die Waschbären ihr Unwesen treiben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen