Freitag, 4. Februar 2011
02. Februar: sollen wir oder sollen wir nicht?
Die Frage hat uns am heutigen Tage lange beschäftigt - die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber sie hat sich als goldrichtig herausgestellt.
Wie sich gestern schon angekündigt hatte, war es mit dem Wetter nicht zum Besten bestellt. Wir durften zwar die erste Stunde im Trockenen radeln, aber je weiter wir in die Berge vorgestossen sind, um so mehr umfingen uns die Regenwolken und aus einem feinen Nieselregen wurde ein starker Prasselregen, so dass wir unter unsere Plane gekauert Pause machen mußten. Uns war kalt, wir waren nass und die Welt um uns schien im Regen zu versinken. Die Vorstellung, mit den nassen Klamotten im Zelt zu hocken - ätzend. Also war klar - wir gönnen uns mal wieder ein Zimmer.
Nachdem wir dann Nachmittags ein Café belagert hatten, erschien uns das "draussen" nicht mehr so schlimm! Dafür versprach der Wetterbericht aber für den nächsten Tag keine Besserung und das Hotel paßte besser in unsere Etappenplanung - der Preis des Hotels aber weniger in unsere Budgetplanung! Also hin und her, her und hin, sollen wir oder sollen wir nicht. Das Herz sagt ja, der Kopf sagt nein, oder auch anders herum - letztendlich haben wir uns fürs Camping entschieden - und es nicht bereut! Der herrlichste Platz seit wir in Neuseeland sind, wunderschön gelegen (leider ohne Duschen und dafür mit reichlich Sandflies) und eine wunderbare Sonnenuntergangsstimmung inmitten der Bergwelt! Und das ganze für 10 $ zu haben! Traumhaft!
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