Samstag, 2. April 2011

2. April: Kontraste




Nach einem so entspannten Radeltag wie gestern bei Sonne, Rückenwind und herrlichen Radwegen ist heute leider das Gegenteil der Fall. Bei dem Versuch eine ziemlich lange Brücke nach Figueira da Foz auf dem Fußweg zu überqueren müssen wir leider nach gut 200 Metern feststellen, dass nicht an Kinderfahrradanhänger/ bzw. Rollstühle gedacht wurde. Drehen ging auch nicht - also alles Rückwärts zurück manövrieren und doch die Strasse nehmen.

Der Himmel ist heute leider grau und der Wind bläst recht ordentlich und kalt von vorne! Wir suchen einen möglichst ebenen Weg heraus aus der Stadt, geraten aber leider dann doch irgendwie auf den sehr steilen und langen Anstieg, den der Radreiseführer empfiehlt. Zur Belohnung können wir dann aber auch ungestört vom Verkehr durch herrliche Wälder radeln.

Den weiteren Weg haben wir uns dann auch einfacher vorgestellt. Die Strasse ist in einem katastrophalen Zustand und wir kommen trotz fast ebener Strecke nur sehr sehr mühsam voran. Timon, der sich tapfer in Geduld übt trällert fröhlich vor sich hin und hält die Moral aufrecht. Der Spaß begleitet uns fast 15 Kilometer und wir sind heilfroh, als wir endlich mit intakten Rädern hier in Praia de Mira ankommen! Fazit: Kürzeste Etappe, längste Fahrzeit! Zum Glück gibts keine zwei Kilometer entfernt auch eine Tankstelle, die seit heute Morgen auf sich warten ließ. So können wir noch flugs unsere Benzinflasche auffüllen und eine warme Malzeit genießen.
 



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