Mittwoch, 20. April 2011

20. April: Der Himmel ist Schwarz



Mehr als einmal haben wir uns heute schon von Blitz, Donner und Regenmassen überwältigt gesehen - so schwarz war der Himmel immer wieder! Aber mit mehr Glück als Verstand sind wir doch so ziemlich verschont geblieben. Zwar hat es den ganzen Tag immer wieder geregnet - aber das absolute Unwetter haben wir nur immer wieder in der Ferne gesehen.

Dafür ist uns heute Mittag tatsächlich - ca. 60 km weiter als gestern Mittag der Doofe Mann nochmals über den Weg gelaufen...kaum zu glauben...!

Heute Abend haben wir uns noch trotz des schwarzen Himmels auf den Weg zum Pass gemacht, damit es morgen nicht so weit ist. In der Ferne liegt schon Schnee auf den Bergen und wir radeln noch 10 km in die Berge hinein bis zu diesem altertümlichen Bergdorf El Acebo. Die erste Herberge, die wir anstreben scheint nicht so sehr erpicht darauf zu sein uns mit Kind aufzunehmen. Mahlzeiten werden gemeinsam eingenommen - 1/2 Stunde Zeit ist dafür vorgesehen und um 8:30 Uhr wird man rausgeschmissen! Der Herbergsvater ignoriert uns mehr oder weniger und wendet sich lieber anderen bzw. normalen "Pilgergästen" zu. Das Wetter für Morgen ist eher bescheiden vorausgesagt und mit Timon zu früher Stunde auf der Strasse zu stehen ist keine tolle Aussicht! Alos schieben wir unsere Räder noch ein paar Meter übers Kopfsteinpflaster und finden ein wunderschöne Casa Rural! Ist zwar etwas teurer als die Herberge (die wäre nahezu umsonst gewesen) aber sehr schön und gemütlich!
 
 



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