Freitag, 22. Oktober 2010

Thats what the roads are made for

Ein Wort zur amerikanischen Autofahrermentalität sei mir erlaubt: Radfahrer sind nicht wirklich gerne gesehen auf amerikanischen Strassen - sie halten den Verkehr auf, kriechen im Schneckentempo die steilen Berge hinauf und man darf sie ja nicht einfach umfahren. Also muss man sie wenigstens Anhupen oder im Vorüber fahren beleidigen (Stinkefinger, Arschloch). Das ist uns leider nun schon öfter passiert und ich muss sagen, es macht uns sauer und wir sind etwas entsetzt darüber. Leider sind sie schneller und man hat keine Chance etwas zun erwiedern...! Ein kurzes Gespräch mit einem Ami in einem Store hat uns dann eben auch gelehrt, wie die Autofahrer das sehen - cars - thats whats the streets are made for!



Uns gehts vielleicht gut - Teil 2
Uns gehts vielleicht gut - hier sitzen wir in unserem Zimmer in der Point Reyes Seashore Logde und haben gerade ein super leckeres frisch gebackenes Brot (ja, das gibts es hier auch...) von einer super netten Bäckerin verspeist. Dass wir davor eine halbe Ewigkeit im Whirlpool gesessen haben und uns den Campingdreck der letzten 2 Wochen aus den Poren gespült haben sei nur der Vollstängkeit wegen erwähnt. Zum Glück hat man uns das Zimmer zu einem günstigen Kurs überlassen und so ist Timon überglücklich ins Zimmer gestürmt (Seit Tagen liegtr er uns damit in den Ohren), um dann den Rest der Tageslichminuten in den weitläufigen Parkanlagen zu verschwinden.

Das Wetter ist nicht mehr ganz so sommerlich, dafür die Strecke aber weiterhin wunderschön - wenn sie uns auch ganz schön in die Beine geht.

Die Karten haben uns natürlich noch nicht erreicht. 30 Meilen sind wir bis zur Mittagspause gefahren, um bis 14.00 Uhr beim Postamt zu sein. Das lag natürlich gaaaaaaaanz am Ende eines 8 Meilen langen 450 Seelendorfes...! Nun lassen wir sie uns nach San Francisco nachschicken...!

Karl hat uns doch noch eingeholt. Gestern Abend kam er sehr spät auf den Platz gerollt, hat laut lamentierend sein Zelt schön nah aufgebaut und sich heute Morgen schon sein Tütchen schmecken lassen...!

Heute Morgen hat uns zu unserem Glück nur ein warmes Cafe für die Mittagspause, ein gemütliches Zimmer und ihr gefehlt. Das Cafe und das Zimmer haben wir gefunden...!

Ganz liebe Grüsse
Atti, Richard und Timon

Dienstag, 19. Oktober 2010

8 Tage Sonnenschein

8 Tage Sonnenschein




Uns gehts vielleicht gut. Seit 8 Tagen lacht uns die Sonne vom Himmel - wenn sie auch viel zu früh unter geht! Wind haben wir fast keinen, so kann er auch nicht von vorne kommen und seit 3 Tagen haben wir den Highway 1 gegen den Highway 101 eingetauscht und so hat auch der Verkehr deutlich nachgelassen. Die Strecke ist wunderschön, beeindruckend und manchmal einfach atemberaubend. Aber auch ganz schön anstrengend. Ein Berg mit mehr als 15 % Steigung kommt da schon mal vor und da merkt man jedes Gramm!

32 Meilen durften wir die Avenue of the Giants radeln - eine wunderschöne Strecke mitten durch die Redwoods. 3 Tage mussten wir Abschied nehmen vom Pazifik aber jetzt hat er uns wieder. Nicht mehr ganz so wild und spektakulär aber immer noch wunderschön und unberührt. Morgen werden wir die Gelegenheit nutzen, und mal wieder einen Tag nichtnutzig am Strand verbringen. Mittlerweile radel ich mit einem neuen Hinterrad...Richard hat zwar sein Bestes gegeben, aber das hat offensichtlich nicht gereicht. So sind mir nach nicht mal 40 Meilen erst eine und 5 Meilen später noch eine Speiche gebrochen und wir waren froh, es am nächsten Morgen noch bis Eureka in einen Fahrradladen geschafft zu haben....! Nun können wir wieder entspannt radeln. Mit etwas Glück ab Übermorgen dann auch erstmalig mit Fahrradkarte. Die haben wir uns dann doch noch bestellt und sie uns an einen Campground schicken lassen - wir waren natürlich eher da...! So ist jetzt sowohl unser Päckchen von zu Hause (mit den unersetzbaren Sachen, die in dem verschwundenen gepäckstück waren) als auch die Karten in den Händen der US Post und wir dürfen gespannt sein, ob uns denn wenigstens eins der Beiden erreicht. Das Päckchen von zu Haus hat allein 5 Wochen bis in die USA gebraucht und wird uns nach San Francisco nachgeschickt...! A never ending story...!



Genauso eine never ending story scheint die Sache mit den Waschbären zu sein. Gestern habern sie uns wieder zu dritt belagert, während wir mit zwei netten deutschen Radlerinnen 2 Flaschen Wein und ein riesen Glas Honeyroasted Peanuts geleert haben. Timon weiss mittlerweile auch Bescheid und bringt das Essen zum Foodcointainer. Als ich ihm heute Morgen von den Waschbären erzählt habe, stand ein P in seinen Augen und er fragte Angstvoll: Essen?! Er hat den Zusammenhang schon voll begriffen!



Heute Abend haben wir uns die ersten Marshmallows gegrillt - leider ist Timon das suspekt und er ist sie lieber kalt und Richard lehnt nach dem 2. auch dankend ab. Ich könnte davon wahrscheinlich 20 essen!



Die Pazifikküste entlang zu radeln ist hier grosser Sport, so trifft man immer Mal wieder die gleichen Radler auf der Strecke oder den Campgrounds. Aus manchen Bekanntschaften ergeben sich lustige Abende (s.o.), andere trifft man öfter, als es einem lieb ist. Dabei denke ich an Karl (Name von der Redaktion geändert). Erst ein nettes Schwätzchen bei einem Becher Wein, dann schnorren bei jeder Gelegenheit und die gab es viel zu häufig und jetzt hoffentlich abgehängt...! Viele sind bedeutend schneller und die allseits beliebte Fragen woher? Wohin? Wie schnell? Wie weit? kann ich schon nicht mehr hören!



In 5 Tagen wollen wir über die Golden Gate Brücke radeln und haben ein schnuckeliges B & B gebucht - nach 2 Wochen im Zelt haben wir mal wieder Lust auf etwas Komfort und ein gemütliches Zimmer (Motels sind eigentlich nur trocken und warm, gemütlich ist was anderes).

Bis dahin wünschen wir uns weiterhin viel Sonnenschein und euch einen schönen Herbst.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Genickstarre im Redwood Nationalpark


Genickstarre im Redwod Nationalpark




Liebe Grüsse aus Kalifornien - dem Sunshine State! Vor 3 Tagen haben wir Oregon mit einer Träne im Knopfloch verlassen, denn es hat uns total gut gefallen. Die Pazifikküste in Oregon ist wild und einfach traumhaft. Nichts für Sonnenanbeter und All Inclusive Urlauber, keine Palmen an langen weissen Stränden, keine Mädels in Bikini und keine Strandbars, Sonnenschirme oder Liegestühle. Dafür bizarre Felsformationen, die von wogenden Wellen umspült werden, spritzende Gischt, die bis über den Highway reicht, Strände mit jeder Menge Treibholz (die geniessen die Amerikaner auch - im Auto sitzend miot laufendem Motor), Wale und Seelöwen, einsame Buchten, Leuchttürme, Capes, Wald,... und viel Sonnenschein...! Daran hat sich aber bisher nicht viel geändert! Zu unserem Glück, denn so könnte es für uns endlos weiter gehen. Das einzige, was uns noch fehlt zu unserem Glück seit ihr. Zwar trifft man immer weider die gleichen Radler (die 101 ist ein Traum vieler...!) und das ist nett - zumal wir da einige sehr skurile Menschen und interessante Geschichten kennen lernen. Nur mit Kind haben wir noch niemanden getroffen. Dafür kommt es schon mal vor, dass unser Ruf uns voraus eilt und man uns schon erwartet.



Das Radfahren hier gestaltet sich doch als ganz schön anstrengend, da es doch so manchen steilen Berg zu erklimmen gibt und uns die letzten Tage der Wind von vorne um die Ohren gepfiffen hat. Mein Fahrrad hat schon seine 2. Speiche eingebüst - natürlci im Nieselregen, am Hinterrad an der Seite mit dem Ritzelpaket. So konnte Richard endlich die riesige Kettenpeitsche, die wir 7700 km und 71000 Hm mit uns herumgeschleppt haben, zum Einsatz bringen. In nur 35 Min. war das Rad wieder fahrbereit - am nächsten Fahrradladen kommen wir aber wohl trotzdem nicht vorbei! An dem Mann ist ein Zweirradmechaniker verloren gegangen. Zu unserer Sicherheit haben wir uns mittlerweile auch zwei anständig blinkende Rücklichter angeschafft - ich trags am Trikot und vergess auch schon mal es auszumachen! "I love your flashing lights on your back" - ein ungewöhnliches Statement am Obststand im Supermarkt!



Timon ist nach wie vor ein zufriedenes Kind, wie uns scheint. Jeder wird mit einem strahlenden Lächeln und einem byebye begrüsst, der Anhänger gleicht mehr und mehr einem caotischen Kinderzimmer - ebenso jedes Café etc., wo wir "einfallen". Er weiss schon genau bescheit, wie der Hase läuft - erzählen wir ihm, dass wir im Zimmer (Motel) schlafen wollen, strahlt er über das ganze Gesicht und ruft "Pizza" - denn wenn wir schon mal ins Motel gehen (eine echt typisch amerikanische Sache - wenn die in Deutschland sind, wissen die sich wahrscheinlich gar nicht zu helfen, wenn sie nicht in jedem Café 5 Motels vorfinden...!) gibtsauch ne Pizza - man gönnt sich ja sonst nichts!



Heute haben wir den ganzen Tag im Wald zugebracht. Im Redwood Nationalpark. Die Bäume sind einfach unglaublich und der Wald ne Wucht. Gigantische Stämme von vielen Metern Umfang und bis zu 100 Meter hoch stehen dort wie Elefantenfüsse. Man fühlt sich ganz klein und unbedeutend und kommt aus dem Staunen gar nicht mehre raus. Pausenlos haben wir uns den Hals verrengt, um in die endlos entfernten Baumwipfel zu starren. Stunden oder sogar Tagelang kann man durchlaufen und findet unberührten Urwald, Baumriesen und keine Menschenseele! Wir haben es genossen in die schattige Stille der Redwoods ein zu tauchen - trotz des schönen Sonnenscheins, von dem wir nicht viel gesehen haben. Timon ist mehrere Kilometer selbst gewandert, über Wurzeln geklettert und hat gelernt, in den Bach zu Spucken!



Morgen gehts weiter gen Süden, in 2 Wochen wollen wir in San Francisco sein - da freuen wir uns schon sehr drauf! Fehlen uns noch die zerrissenen Jeans (Udo Jürgens...) - vielleicht kriegt Timon das ja noch hin...!



Wir hoffen es geht euch auch gut und ihr habt einen schönen Herbstanfang...! Wir vermissen euch und freuen uns schon auf euch!

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Picknick mit Walen


Das hätten wir uns nicht zu Träumen gewagt, als wir heute Mittag bei bestem Wetter an einem herrlich sonnigen Plätzchen mit fantastischer Aussicht auf den Pazifik unsere Picknickdecke ausgebreitet haben - Wale....! Erst sieht man nur die Fontäne und dann erhebt sich ein riesen Berg aus den Wellen, der mehr und mehr anwächst ... und dann leider viel zu schnell wieder in den Fluten verschwindet. Dieses Schauspiel wiederholt sich einige Male und dann ist wieder Pause, bevor es von Vorne beginnt - damit den Zuschauern in den Pausen nicht langweilig wird, tummeln sich in der Zwischenzeit jede Menge Seelöwen (so jedenfalls unsere Vermutung) in den Wellen, gleiten durhcs Wasser, springen wie Flipper in die Luft, tauchen wieder unter und so geht es munter weiter! Wir waren so gebannt von diesem wunderbaren Schauspiel, dass wir sogar fast das Essen vergessen hätten. Selbst Timon war total aus dem Häuschen! Wir sind total begeistert, wo wir doch in Norwegen die Chance auf eine Walsafari aus Zeitgründen haben verstreichen lassen müssen! Leider waren wir aber auch nicht so dicht dran, als das wir euch erstklassiges Bildmaterial liefren könnten! Sorry. Während ich hier im South Beach Stat Park bei Newport auf dem Campoingplatz sitze höre ich ganz in der Nähe die Seelöwen bellen - im Hafen von Newport tummeln sich Massen an Seelöwen - ich vermute, die werden zu Touristenzwecken angelockt, weiss aber nicht wie...! Ein irres Bild, wie sich auf den Kaimauern ein Seelöwe neben bzw. auf dem Andere hockt und bellt!





















Ein Tag am Meer

So schön kann Uralub sein. Zwar sind wir ja im Allgemeinen nicht als begeisterte Strandurlauber bekannt, aber ein so herrlkiches Fleckchen bei so herrlichem Wetter, da mussten wir einfach einen Tag bleiben und das herrliche Strandleben am Cape Lookout geniessen. Unser Zeltplatz lag, weit ab vom Schuss absolut idyllisch nur einen Steinwurf vom Meer entfernt, so dass wir es sehen, riechen und hören konnten. Dank eines steten Dunstes, der über dem Strand lag, war der Wald, in dem wir campten in ein zauberhaftes Licht getaucht. Ein ewig langer Sanstarnd, gesäumt von Treibholz und Sand und kaum andere Leute. Anfangs hat der laute Pazifik mit seinen ungestümen Wellen, die ganz anders als die Noerdsee manchmal unglaublich weit und schnell ausufern, Timon ganz schön verängstigt. Aber mit der Zeit konnte er dann doch nicht anders und seine Freude am Wasser hat überhand genommen. So hat er erst mich ausgeschickt, um im ablaufenden Wasser Batschi zu spielen, während er in sicherer Entefrnung in seinem Anhänger stand. Doch dann konnte er es doch nicht mehr aushlaten. Ich weiss nicht, wieviel Kilometer er am Strand entlang gelaufen ist - aber es war verdammt weit und verdammt schnell! Ein Heidenspass - vom Burgen bauen und im Sand wühlen ganz abgesehen! Ein herrlicher Tag!


Leider ist das Wetter hier sehr wechselhaft, so dass am nächsten Morgen schon wieder dichter Nebel und Nieselregen über der Küste lag!

Freitag, 1. Oktober 2010

Waschbären und Nebel an der Pazifikküste



















Das reisen könnte so schön sein - wären da nicht die ein oder anderen Kleinigkeiten...! Zum einen wären da die Waschbären zu nennen, die uns zur Zeit Nacht für Nacht heimsuchen! Eigentlich ganz putzige Tierchen, können sie recht energisch hinter dem Essen her sein. Und da sie - im Gegensatz zu dem gemeinen Schwarzbären - ziemlich schnell auf die Bäume klettern, so dass das Essen dort nicht vor ihnen sicher ist. (Das zu lernen hat uns 2 Birnen, 4 Pflaumen und einen Apfel gekostet)!
Auch Zeltwände sind nicht unbedingt ein Hinderniss für die Tierchen - wir hatten aber Glück, und sie haben uns in Frieden schlafen lassen - aber wir wollen unser Glück ja nicht überstrapazieren und lagern unser Essen nun lieber entweder in Foodcontainern oder im Restroom! Wa sfür eine Party für die Jungs, wenn die erstmal lernen Türen zu öffnen...

Leider machen sie auf ihrer ho´ffnungsvollen Suche auch nicht halt vor Timons Spielsachen, so dass fast der gesammte Anhängerinhalt heute Morgen verstreut im Regenfeuchten Gras lag - und damit wären wir bei der 2 Kleinigkeit...!

So schön und beeindruckend hier die Pazifikküste auch in Nebelschwaden getaucht ist - bei Sonnenschein würde sie uns bestimmt auch gut gefallen. Gestern haben wir uns anch 12 Tagen auf dem Rad mal einen Tag frei genommen und wollten uns eigentlich einen schönen Tag am Strand machen - aber der Nieselregen (der zum Glück immer mal wieder aufhörte) hat es uns ein bischen vermiest. Aber toll ist es hier trotzdem! Unmengen an Treibholz, von Sonne und Salzwasser gebleich t und geglättet türmen sich am Strand auf und stellen oft recht bizarre Gebilde da. Das Meer hat ungeheure Kraft, die Wellen tosen und schlagen hoch und laden so gar nicht zum Baden ein!

Aber es gibt auch immer wieder schönes Wetter - heute Nachmittag hatenn wir herlichsten Sonnenschein und haben die ersten Meilen auf dem Oregon Pazifik Coastal Bikepath genossen. Nun liegr aber schon wieder Nebel über der Küste und in der Ferne tuten die Schiffe, während unweit des Zeltes die Waschbären ihr Unwesen treiben.

Freitag, 24. September 2010

Im Regenwald





Wie sollte es anders sein im Regenwald - es regnet. Zwar nicht immer, aber doch recht viel.
Gerade in diesem Moment sitzen wir hier in einem Picknick-Shelter, haben uns ein Feuerchen im Kamin angezündet und warten darauf, dass das Kaffee- und Reiswasser kocht. Draussen regnet es und es ist recht kalt geworden (11 °C).



























Die Holztransporter fahren in einem Affenzahn über den Highway und wir sind froh, dass wir zur Mittagspause dieses nette Plätzchen gefunden haben.














Wie aber ist es uns in der letzten Woche im Olympic Rain Forest ergangen? Wir sind total beeindruckt, von der wunderschönen Landschaft mit dem einzigartigen Regenwald: moosbehangene Bäume, Jahrhunderte alt, riesig hoch. Mit dichtem Farn, abgestorbenen Stämmen und anderem Grünzeug zugewuchertes Unterholz. Überall tropft es ständig und es ist ein einzigartiges Licht, wenn der Nebel durch den Wald kriecht oder die Sonne ihre Strahlen durch die Baumwipfel schickt.









 
Auch am Pazifik waren wir schon - ebenfalls hier im Olympic National Park und auch dort ist es wunderschön - gar nicht zu vergleichen mit der Nordseeküste. Überall liegen riesige, ausgebleichte Baumstämme im Sand, der Regenwald reicht bis an den Strand und auch hier liegt ein zauberhafter Nebel über dem Ganzen...!





























































Leider gibt es nicht viele Alternativrouten, um der "Hauptroute" - der 101 zu entgehen, so dass wir die Strasse meist mit den RV's und Lkw's teilen müssen. Je nach Streckenabschnitt und Uhrzeit sind das mehr oder weniger! Aber es gibt häufig einen sehr breiten Seitenstreifen, den wir nutzen können. 3 Platten in 3 Tagen sagen wohl genung darüber aus, wieviele kaputte Flaschen wir dabei umschiffen müssen!


Dafür sind die Campingplätze ein Traum. Natürlich immer im Wald gelegen - bei Regen schön geschützt, bei Sonne etwas schattig! Um uns herum der Regenwald, ein Bächlein, ein See oder das Meer und nur recht wenige Camper. Ein sehr nettes Camperpärchen aus Südkalifornien hat uns auf eine leckere Flasche von unserem Lieblingswein eingeladen und wir hatten einen richtig netten Abend im Wohnmobil. Ulla und Paul - vielen Dank nochmal dafür!





Allerorts die Warnhinweise, man solle seine Essenssachen in den tierresistenten Container schliessen, damit man keine Bären oder anderes Getier ins oder ans Zelt lockt. (Wir haben aber ausser Eichhörnchen, Vögeln und Rehen noch nichts gesehen...!


Die Zeltplätze sind wunderschön und naturbelassen angelegt - das heisst aber leider auch, dass die Santäreeinrichtungen, soweit vorhanden, ebensfalls recht naturbelassen sind. Geduscht haben wir in der letzten Woche 1 x 1,5 Min. - dafür ein kühles Bad im See genommen... - öfter gab es keine Dusche. Auch die Reinigungsfirma xy könnte öfter mal das Getier und die Spinnweben entfernen!

Dafür gibt es an jedem Platz eine Lagerfeuerstelle - und wenn es so früh dunkel wird ist ein Lagerfeuer einfach toll - wenn wir denn Holz haben und es auch anbekommen - ohne Grillanzünder gar nicht mal so einfach. Ich habe auch schon mal 12 Milen 10 kg Feuerholz auf dem Fahrrad mitgeschleppt - leider haben wir es nicht zum Brennen gekriegt - Richard kocht heute noch bei dem Gedanken daran...!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Heute leisten wir uns nach über einer Woche mal wieder ein Motel um zu duschen, zu waschen und mit der Familie zu skypen - wenns denn klappt! Dann geht weiter auf der 101 oder Nebenwegen an der Pazifikküste Richtung LA! Wir hoffen, es geht weiterhin ganz gut voran und die Dusch- und Einkaufsmöglichkeiten ergeben sich öfter!!!
 
 






 
P.S.: Schon vorbei, aber noch nicht vergessen: Da wir in Norwegen nur selten die Möglichkeit hatten, Bilder in den Blog zu stellen liefern wir hier einige nach (unter den Posts "Nordkap" und "Letzte News aus Norwegen")